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Gott, Welt, diesdas..

Wie lernresistent können wir sein? ..Ja

Die Ursachen sind bekannt.

Die Wege, sie zu bekämpfen sind bekannt.

Reaktion der Menschheit: Rumheulen, kleinreden, leugnen, ablenken, ignorieren.

Ein paar Wenige haben zu viel.

Ganz viele haben zu wenig.

Wer eigentlich am längeren Hebel sitzen würde, um Dinge zu ändern, liegt eigentlich auf der Hand.

Aber wir beschäftigen uns lieber mit irgendwelchen, bescheuerten „Glaubenskriegen“ und bewerfen uns gegenseitig mit Kacke.

„Glauben“ verbindet nicht. Er spaltet.

Ideologien verbinden nicht. Sie spalten.

Evidenz verbindet. Fakten bieten eine Grundlage für Gemeinsamkeit, für ein kollektives Handeln, um Probleme zu lösen und Ursachen zu bekämpfen.

Aber ist ok, glaubt, denkt und meint halt lieber. Stecken wir eben weiter bis zum Hals in der Scheisse.

Aber heult gefälligst nicht rum und lasst uns unsere Erbärmlichkeit stillschweigend ertragen, bis alles ein Ende gefunden hat.

Wir. Die Krone der Schöpfung.

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IS – was tun? – Frag den Wotsefak

Na, ihr Pimmler..

Heute bisschen Geopolitik bei Frag den Wotsefak

IS – ich wollte dich fragen, was du darüber denkst, wie man das Problem am besten lösen kann, da ich mich weigere, Krieg als sinnvolle Lösung anzusehen.

Lass mich kurz ausholen;
Den IS hat die Welt grösstenteils der ignoranten, nennen wir es mal Weltpolitik der USA zu verdanken.
Mit ihren Eingriffen in Irak, Iran, Afghanistan, Syrien usw. wollten sie, zumindest vordergründlich, die Lage in diesen Ländern stabilisieren und soweit reformieren, dass sie aus Sicht der westlichen Welt eine „Kompatibilität“ aufweisen und keine unkontrollierbare Gefahr von ihnen ausgeht.
..das ging ja bekanntlich gewaltig in die Hose.

Durch ihren Einmarsch destabilisierten sie die politische Lage in diesen Ländern nur noch mehr.
Bereits bestehende Konflikte wurden nicht gelöst, wenn dann eher verlagert.
Und obwohl es ihnen, veröffentlichten Berichten zufolge bewusst war, öffneten die USA, ISIS die Tore.

Die Büchse der Pandora ist offen.

Nicht dass die USA da ganz alleine die Schuld tragen.
Der Rest der Welt hat einfach tatenlos zugesehen oder selber auch noch mitgemischt.

Soviel zum kurzen ankratzen der Ursache und Klärung der „Schuldfrage“.

Die ursprüngliche Frage war ja, wie löst man dieses Problem?
Ist Krieg zwangsläufig nötig?

Ich weiss nicht ob alle Landessicherheiten und Geheimdienste durchs Band versagen oder ob es noch immer darum geht einen Profit aufrecht zu erhalten, der wertvoller deklariert ist als Menschenleben.
Der IS scheint absolute Narrenfreiheit zu haben.

Da der IS etwas ist, dass in gewissen Köpfen entstanden ist, wird es sicherlich schwer, ich befürchte sogar unmöglich, das Problem vollumfänglich auszumerzen.
Und so sehr ich gegen Gewalt bin, bleibt das aber wohl der einzige Weg.
Trauriger Weise scheint das die einzige mögliche Sprache die sie verstehen.

Es wäre an der Zeit, dass man sich zusammenrauft und gemeinsam seine Ressourcen mobilisiert gegen den IS.
Und zwar nicht aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen. Weder im Vordergrund, noch im Hinterkopf.
Zum Schutz der Menschen.
Den Menschen die vor Ort bedroht sind und der restlichen Welt.

Ich bin überzeugt, dass der IS nicht mit sich reden lässt und es eine friedliche Lösung gibt.
..leider.