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War ja nicht nur Scheisse

Buh!

Na, ihr Gummibärchen…

Ich brauch echt eine originellere Begrüssung.

Das Jahr nähert sich dem Abschluss. Und irgendwie bin ich nicht unglücklich, dass es vorbei ist.
Ich befürchte zwar, dass es nicht zack bumm einfach besser wird, nur weil es dann 2017 ist…

Es passieren so viele Dinge, die ich selber kaum einordnen und verarbeiten kann. Ich versuche mich einfach auf die guten Sachen zu konzentrieren und auch mein Leben möglichst Dingen zu füllen, die positiv sind und ein gutes Gefühl hinterlassen bei mir und meiner Umwelt.
Vielleicht überlegt sich der eine oder andere das ja auch mal und wir kommen einen kleinen Schritt weiter.
Was meint ihr?

Ich will einen Jahresrückblick machen.
Aber alle machen das irgendwie.
Und ich habe absolut keinen Bock darauf den Gossip des vergangenen Jahres wiederzukauen…
Darum habe ich ein paar Sachen zusammengetragen von denen ich denke, dass sie nicht viele mitgekriegt haben vor lauter Titelschlagzeilen. Oder sie vielleicht vergessen haben.

Bei all den traurigen, erschreckenden und schlimmen Dingen die 2016 passiert sind, gingen wohl wirklich viele gute Ereignisse unter.
Und seien wir ehrlich. Die Medien berichten ja auch lieber über die negativen Geschehnisse.
Damit macht man halt mehr Kasse.
Und manchmal habe ich das Gefühl, dass es viele gibt, die sich an Tragödien aufgeilen.
Richtig widerlich…

Ich habe mir vorgenommen, einen positiven Jahresrückblick zu machen.
Und das schöne ist, ich habe nur ein paar wenige Dinge zusammengetragen.
Da war noch viel mehr!
Die Welt war auch 2016 voll mit kleinen und grossen Helden des Alltags und wundervollen Momenten.
Diese Welt und auch dieses Jahr sind nicht nur schlecht.
Man muss einfach die Augen aufmachen.

Rechtsextremisten verbarrikadierten sich auf dem Turm der Reinoldskirche, rollten ein Transparent mit der Aufschrift „Islamisierung stoppen“ aus und brüllten islamfeindliche Parolen vom Dach.
Als die Kirche erfuhr, dass die Besetzer rechtspopulistische Parolen brüllen, liess sie sofort die Kirchenglocken läuten.
Dank dem Geläut konnte niemand mehr hören, was die da oben runtergeschrien haben.

Die Regierungen von Peru und Bolivien wollen mit einem Zehjahresplan, Südamerikas grössten Süsswassersee sanieren.
Die beiden Regierungen der Länder haben am 08.01.2016 einen bilateralen Vertrag zur Zusammenarbeit unterschrieben, um den Titikakasee mit Investitionen von mehr als 400 Millionen Dollar zu sanieren und schützen.
– Der Titikakasee liegt 4000 Meter über dem Meeresspiegel. Minen und Industrie in der Nähe der Ufer haben in den vergangenen Jahrzehnten die Verunreinigung des Wassers verursacht.
Drei Millionen in Peru und Bolivien hängen auf verschiedenste Weise abhängig von dem See als Ressource.
Ausserdem ist der Titikakasee auch ein wichtiges touristisches Reiseziel.

Perspective-daily.de haben ihre Crowdfunding Kampagne gestartet.
Mittlerweile ist die längst durch und sie zählen bereits über 14.000 Mitglieder.
„Die Wirklichkeit hat immer eine Sonnen- und eine Schattenseite. Die meisten Medien präsentieren mit Vorliebe die Schattenseite.“

Perspective-daily.de arbeitet lösungsorientiert und konstruktiv. Ihr bekommt Zusammenhänge geliefert und nicht die gewohnten, isolierten Einzelereignisse.
Ein sehr spannendes und lobenswertes Projekt.

Die Regierung von Neuseeland hat einen tollen Präzedenzfall geschaffen.
Sie hat gesetzlich festgeschrieben, dass alle Tiere empfindungsfähig sind und ebenso wie Menschen, Gefühle haben.
Alle Natur- und Tierliebhaber dürften diese Nachricht mit grosser Freude aufnehmen.
So wie ich J
Hoffen wir, dass noch mehr Länder diesem Beispiel folgen werden.

Leonardo di Caprio bekam endlich einen Oskar.
Ok, das bekam wohl jeder mit.
Doch ich finde der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können.
Er nutzte den Rahmen sehr gut für einen Appell bezüglich der Klimaerwärmung, für den er sich schon länger stark macht.
Hoffentlich hat das bei einigen Eindruck hinterlassen.
Vor allem bei jenen, die sich vielleicht sonst nicht mit sowas auseinandersetzen.

In Venezuela wurde der Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut verboten.
Das nationale Landwirtschaftsinstitut ist überzeugt, dass das Land in der Lage ist, sein eigenes Saatgut zu produzieren.
Obwohl Venezuela einen Grossteil seiner Lebensmittel importiert.
Das Gesetz hat zum Ziel, dass es in Zukunft eine nachhaltige Landwirtschaft in Venezuela geben wird.
Man spricht von einem „ökosozialistischen“ Modell.
Weiter plant man Saatgutbanken, die im Interesse der Produktion von Nahrungsmitteln und der Landwirtschaft stehen und streng kontrolliert werden.
Über dieses Gesetz wurde zwei Jahre beraten und man kam zu dem Schluss, dass auch Pflanzen und Samen zu den Lebewesen gezählt werden und dass es keine Patente auf alle Formen von Lebewesen geben darf.

Island an der EM.
Mehr muss ich dazu wohl nicht sagen.

Pokémon Go: Millionen von Menschen waren öfter draussen, als sie vielleicht sonst gewesen wären und hatten mehr Bewegung.
…ausser halt die Lockmodul-Camper.
Kann man sagen was man will, aber das war doch alles in allem positiv 😉

Im Rahmen einer Aktion gegen den Klimawandel, wurden in Indien 50.000 Bäume an nur einem Tag gepflanzt.
800.000 freiwillige Helfer waren daran beteiligt.

Wissenschaft: Ein Gen wurde entdeckt, dass massgeblich mit der Nervenkrankheit ALS in Verbindung steht.
Und so nervig sie auch irgendwann wurde, die Spenden der Ice Bucket Challenge sollen massgeblich geholfen haben dabei.
Auch bezüglich Lungen-, Hirnkrebs und Multipler Sklerose wurden grosse Fortschritte gemacht in der Forschung.

Am anderen Ende der Welt passieren wichtige Dinge.
Neuseeland hat im Jahr 2015 Tierversuche für die Entwicklung von Kosmetikartikel verboten.
Nun zieht die Australische Regierung nach und hat ebenfalls ein solches Verbot beschlossen.
Das Gesetz wird im Juli 2017 in Kraft treten.
Damit reihen sie sich hinter der EU, Indien und Israel ein.
Diese Länder haben Tierversuche für Kosmetika bereits verboten.

Und auch in diesem Jahr gab es unzählige Helden, die mit vermeintlichen Kleinigkeiten, Sonnenstrahlen in die Welt getragen haben.
Meine kleine Schwester (12 Jahre alt) zum Beispiel.
Sie wollte von sich aus Kekse backen um sie dann in der Stadt zu verteilen.
Ein ganzes Wochenende hat sie gebackwütet und Unmengen an Zutaten verbraten.
Und unser lieber Wotsefak war so lieb und ging mit ihr raus, um sie zu verteilen.
Das war ein schöner Abend, mit soviel Lächeln in der Stadt, sieht man sonst selten.
…viel zu selten.

Und wenn ich gerade bei Wotsefak bin, der macht oft uneigennützige Dinge.
Und wisst ihr was ich dabei fast am tollsten finde?
Er macht das einfach so.
Keine Artikel darüber auf dem Blog.
Keine Facebookposts.
Einfach für die Sache und nicht um sich zu profilieren.
Und er ist ja sonst schon bisschen ein Angeber ab und an, wenn er sein Leben gerade mal wieder feiert 😛

An Wotsefak: Wenn du das liest, bitte nicht sauer sein, dass ich das hier erzähle 😉
Und ich weiss, die Smilies bla bla bla :mrgreen:
…die sind jetzt mein running Gag.

Huuuiiiii… was ein langer Artikel. Liest du noch? Mir würden noch viel mehr Dinge und Menschen einfallen, die toll waren 2016. Aber ich sollte mal zu einem Ende kommen.

Wie war denn dein 2016?
Wer sind deine Helden oder was war für dich ein tolles Ereignis in diesem Jahr?
Teil es mir mit!!!!

xoxo

Gina

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Privjét, Bljad..#FragdenWotsefak

Na, ihr Pimmler..

Heiligabend.
Happy Birthday Jesus.
Feiern mit den Liebsten oder den Verwandten.
..chch

Priwjét, Bljad!
..hat nicht im Ansatz was mit dem heutigen Artikel was zu tun.
Hab ein paar eurer Fragen zum Beantworten zusammengenommen.
Vielleicht das letzte Frag den Wotsefak für dieses Jahr.
Quasi mein Weihnachtsgeschenk an euch.

Legooo!

„Du bisch doch schwizer? Warum schribsch din blog nöd au uf schwizerdütsch? Wär doch au möglich oder?“

Das Ganze jetzt noch auf Deutsch:
„Du bist doch Schweizer? Warum schreibst du deinen Blog nicht auf Schweizerdeutsch? Wäre doch auch möglich oder?“

Ja ich bin Schweizer.
Möglich wäre es schon. Das ist keine Frage.
Aber es hat mehrere Gründe, weshalb ich nicht Schweizerdeutsch schreibe.
Ich schreibe einfach lieber Deutsch.
Bin ich mir so gewohnt.
Mittlerweile wäre es auch doof, wenn ich umstellen würde.
Denn leider ist die Schweiz nur auf Platz 2 bei meinen Lesern.

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„Ich würde auch gerne einen Blog machen.
Muss ich da auf etwas achten?
Hast du mir ein paar Tipps?“

Mein Tipp: mach es einfach und kuck mal was passiert.
Aber mach es in erster Linie nur für dich.
Ansonsten kann es schnell passieren, dass du aufgibst, weil du keine „Erfolge“ verbuchen kannst.
Denn die Konkurrenz ist riesig und vielseitig.
Es wird so ziemlich alles was du tun wirst schon in irgendeiner Form woanders geben.
Erwarte nicht zuviel am Anfang.
Ich mache das hier seit 3 Jahren und es hat lange gedauert, bis ich eine ordentliche Reichweite aufgebaut habe.

Ein Tipp bzgl. der Plattform habe ich dir noch.
Suche dir eine, die einen guten Eindruck auf dich macht.
Achte darauf, dass du Möglichkeiten hast, deinen Blog nach deinem Geschmack zu gestalten.
Wenn du noch keine konkreten Vorstellungen hast, einen der dir viele Beitragsformate anbietet.
Vielleicht solltest du auch darauf achten, welche Tarife sie dir anbieten, wenn du eines Tages entscheiden solltest, eine eigene Domain aufzuschalten.
..ich kann dir WordPress sehr empfehlen.

„Wie verbringst du die Festtage?
Feierst du Weihnachten?“

Tagsüber darf ich arbeiten.
Gefeiert wird nicht übermässig.
Heiligabend verbringe ich mit einer Bekannten, Weihnachten feier ich mit der Familie bei einem Abendessen und in 2, 3 Tagen werde ich noch bei Freunden etwas nachfeiern.
Also kein Spektakel und ziemlich überschaubar die Pläne für die Feiertage.

„Warum nimmst du meine Freundschaftsanfrage nicht an?“

Du redest wohl von meinem privaten Facebookprofil.
Wie gerade gesagt, das ist privat. Und ich möchte gerne, dass das so bleibt.
Ich bekomme ja einige Anfragen von euch.
Das ist nicht schlimm, aber ich werde sie nicht annehmen.
Aber ihr dürft gerne alle ein Like auf der Big Bear Planet Seite lassen und dort weiter mit mir in Kontakt treten.
Diese Seite ist und bleibt weiterhin von mir und Gina alleine unterhalten.

„Hast du Instagram?“

Jau.. hab ich.
Hier

„Hast du ein Postfach oder so? Ich würde dir gerne was schicken.“

Die Fragen nach Postfach häufen sich. Aber aktuell haben wir keines.
Ist vorerst auch nicht in Planung.
Sollte aber mal eins kommen, werden wir euch natürlich informieren.

„Was ist eigentlich euer Ziel mit der Facebookseite?
Die scheint ja nicht sonderlich zu laufen. Like-technisch.“

Das Ziel?
Keine Ahnung.
Habe lange überlegt ob ich überhaupt eine mache.
Ich weiss, dass wir nur wenige Likes darauf verbuchen.
Das ist nicht weiter tragisch.
Wie gesagt, da steckt kein Plan hinter.
Der Blog an sich läuft aus unserer Sicht sehr gut.
Schon bevor ich eine FB-Seite erstellt habe.
Aktuell ist die Seite super um uns Nachrichten zu senden.
Ist ein handliches Kommunikationstool und wir müssen keine Mailadresse öffentlich machen.

Wie ihr alle bemerkt haben müsst, ist es nicht an ein Like der Seite gebunden, dass ihr uns schreiben könnt.
Das lassen wir wohl auch so.
Wären wir übertrieben scharf auf Likes, würden wir euch zwingen die Seite zu liken um uns Nachrichten senden zu können.
Was jetzt auch nicht heisst, dass wir uns nicht über Likes freuen würden.

So..habe fertig.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Geniesst die Festtage!

Von Erfolg gesucht – Frag den Wotsefak

Na, ihr Pimmler..

Ich sitze hier, ziemlich kaputt von einem anstrengenden Tag und so zur Entspannung, nehme ich mich mal wieder einer Frage an.
Heute straight outta Austria:

Wie werde ich erfolgreicher?

Zuerst müsste mal klar definiert werden, worin du gerne erfolgreicher werden möchtest.
Im Berufsleben kommst du nicht um Erfahrung, Wissen und die dafür geforderte Intelligenz.
Bist du dumm wie Brot und lernbehindert, wird das nix.
..wer kam eigentlich auf diese blöde Floskel? Warum soll Brot eigentlich dumm sein?
Es kann mehr als einige Menschen auf diesem Globus. ..aber tut jetzt nix zur Sache.

Ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass Erfolg im Leben nicht nur auf der „klassischen“ Intelligenz beruht. Denn kognitive und rein akademische Fähigkeiten können nicht die alleinige Voraussetzung für Erfolg sein.
Meines Erachtens spielt die emotionale Intelligenz eine genauso grosse, wenn nicht gar grössere Rolle im Spiel des Lebens.

Du kannst fachlich noch so top sein, fehlt dir die nötige soziale Intelligenz oder eben auch emotionale Intelligenz, wirst du scheitern.

Kurzer Ausflug was damit gemeint ist gefällig?
Weiterlesen.

Die eigenen Gefühle erkennen und akzeptieren, während sie auftreten. Diese Fähigkeit ist entscheidend für das Verstehen des eigenen Verhaltens und der eigenen Antriebe.
Dazu kommt die wichtige Fähigkeit, sich selbst zu beruhigen und negative Gefühle abzuschwächen und positive zu verstärken. Das hilft bei der Überwindung von Rückschlägen oder belastenden Situationen.

Man sollte in der Lage sein Emotionen so zu beeinflussen, dass sie bei der Erreichung von Zielen helfen.
Das ist der Grundpfeiler der Selbstmotivation, fördert die Kreativität und die Häufigkeit von Erfolgserlebnissen.
Dazu gehört auch, dass man in der Lage ist, kurzfristige emotionale Vorteile und/oder Verlockungen hinauszuschieben und impulsive Reaktionen zu unterdrücken. Diese längerfristige Perspektive ist die Grundlage von Erfolg.

Oben drauf kommt natürlich noch Empathie.
Ein Mensch, der erkennt, was andere fühlen, kann viel früher die oftmals versteckten Signale im Verhalten Anderer erkennen und herausfinden, was sie brauchen oder wollen.
Natürlich ist das alles wertneutral zu verstehen. Individuell betrachtet, kann es positiv oder negativ benutz oder empfunden werden.

Hoffe, ich habe deine Frage beantworten können oder zumindest einen Denkanstoss gegeben. 

Ich will hier nicht tiefer in die Materie gehen.
Wer sich da reinfuchsen möchte, dem lege Howard Gardner, Edward L. Thorndike und David Wechsler nahe. Diese Typen haben quasi die Grundsteine gelegt für die Konzepte der emotionalen Intelligenz. 

Von es geht weiter

Na, ihr Pimmler..

Vor etwa 2 Jahren und ein paar zerquetschten, habe ich mit diesem Blog angefangen.
Am Anfang waren da die ersten 10, 15 Aufrufe pro Artikel vorwiegend aus meinem Freundeskreis.
Mittlerweile bewegt sich das im dreistelligen Bereich.
So richtig erklären kann ich mir das nicht.
..hab ja immernoch ungefähr gleich viele Freunde.

Ganz ohne dieses regelmässige „like es, wenns dir gefällt“ und „teil es mit deinen Freunden“ Gedöns.
..das macht ihr ja offensichtlich auch ohne Aufforderung.
An dieser Stelle möchte ich den Leuten etwas mitteilen, die das in ihrem Standardrepertoire haben:
Ihr nervt!

Als nächstes möchte ich alle beruhigen, die mich gefragt haben, ob und wie es mit Frag den Wotsefak weitergeht?
Keine Sorge. Das Format, oder wie auch immer man es nennen will, ist nicht weg.
Mir war halt nur nicht danach die letzten Wochen.
Ein paar Anfragen habe ich mich abseits des Blogs angenommen, weil das ein Wunsch war.
Und das wird respektiert.

Da es anscheinend ein Bedürfnis gibt und sich meine Main Bitch immer mehr zu einer, mir nach wie vor unbegreiflichen, Anlaufstelle für eure Probleme gemausert hat, sind schon Planungen bezüglich einer SMS-Hotline im Gange.
Das wird ein grösseres Projekt für 2016.
Ich halte euch auf dem Laufenden.

Was nicht heissen soll, dass es im nächsten Jahr kein Frag den Wotsefak mehr auf dem Blog geben wird.
Eure voyeuristische Ader werdet ihr weiter befriedigen können.

Zum Schluss bedanke ich mich noch bei euch allen für ein bis dato tolles 2015.
Ihr seid die Besten!

Danke.