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Von Apple, Coke, Gesetze … gibts gar nicht

Na, ihr Pimmler..

Die menschliche Welt ist reine Fantasie.
Geschichten und Legenden stützen unser Zusammenleben.
Nicht mehr und nicht weniger.
Nahezu alles, was du um dich herum kennst, gibts eigentlich gar nicht.

Dreiste Behauptung?
Verschwörungstheorie?
Nein, Fakt.
Erklärung gefällig?

Die magische 150

Ein einzelner Mensch bzw. auch eine Menschengruppe, kann sich mit Hilfe von Klatsch und Tratsch, mit 150 Menschen beschäftigen.
Das gilt in der Wirtschaft genauso wie in privaten Gefielden z.B. Bekanntenkreis, Social Media usw.
Dazu braucht der Mensch keinerlei gemeinsame Philosophie, Glauben oder Werte.
In einem Betrieb bis 150 Mitarbeiter, funktioniert der Ablauf nach dem einfachen Schema: Auftrag -> Ausführung.
Mehr braucht es nicht.

Über dieser 150, sind wir nicht mehr in der Lage jeden soweit zu kennen, dass man sich versteht um ohne einen gemeinsamen Nenner zu funktionieren.

Alles nur kollektive Fantasie

Grosskonzerne, Nationen, Geld, Gesetze, Religion, all das gibt es nicht wirklich.
Es sind Produkte unserer gemeinsamen Vorstellung.
Warum haben wir diese Dinge erfunden?
Aus der Not.
Zuviele Menschen müssen, sollen, wollen zusammenleben.

Einfache Beispiele der Funktion:

2 Juden, die sich nie zuvor gesehen haben, treffen sich.
Sie erkennen, dass sie im Glauben eine Gemeinsamkeit haben und somit ist eine Art der Zugehörigkeit und des Vertrauens gegeben als erste Grundlage.

2 Schweden, die sich nie gesehen haben, treffen sich.
Das funktioniert nach dem gleichen Prinzip.
Nur dass hier nicht die Religion sondern die Gemeinsamkeit als Landsmänner der Nenner ist.

Egal ob es nun 2 Juristen, Bänker oder was auch immer sind.
Man kennt sich nicht, doch findet man sich unbeachtet dessen, auf einer bestimmten Ebene.

Alles nur ausgedachte Geschichten und Legenden, um das Zusammenleben zu ermöglichen.

Fast alles was du kennst, existiert nur in deinem Kopf

Im folgenden, kann jeder Grosskonzern eingefügt werden.

Ein angebissener Apfel.
Du liest das oder siehst das Logo und sofort weisst du worum es geht.
Apple.
Jeder kennt Apple.
Jeder weiss was Apple ist.
Sicher?
Apple existiert aber nur in unseren Köpfen.

Für alle, die noch nicht ganz nachvollziehen konnten, was ich mit diesem Beitrag erklären wollte, ich starte nochmal einen Anlauf.

Würde Apple alle Produkte weltweit einstampfen lassen, jeden einzelnen Mitarbeiter ersetzen, vom Praktikant bis zum Firmenoberhaupt, jede Werkstatt, jedes Büro und jeden Arbeitsbereich verlassen und irgendwo anders hinverfrachten, Apple wäre immer noch Apple.

Apple ist keine Person, sondern ein imaginäres Konstrukt unserer Fantasie.
Eine Geschichte die sich jemand ausgedacht hat und an die alle glauben.

Sollte es jemals zu dem Punkt kommen, dass niemand mehr an Apple glaubt, wird Apple verschwinden.

Auch wenn solche Konzerne juristisch als Körperschaft definiert werden, fehlt ihnen ironischerweise eben dieser Körper.
Reine Fantasieprodukte, die genug Gläubige gefunden haben.

In der Geschichte der Menschheit sind viele Dinge verschwunden.
Nicht zwingend, weil sie physisch ausgerottet wurden, sondern weil wir den Glauben daran verloren haben.

Es wäre also eigentlich nicht schwer, die Welt zu verändern.

..denkt mal darüber nach

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Von „10.- Zufriedenheit zum mitnehmen bitte.“ – Frag den Wotsefak

Na, ihr Pimmler..

Schon geduscht?

Heutiges Anliegen:

Wie soll man zufrieden sein, wenn einige in diesem Land, sich Löhne in Milliardenhöhe auszahlen lassen, während andere im Vergleich für ein Butterbrot sich den Arsch aufreissen?

Spannende Frage.
Mein erster Gedanke, warum sollte man seine Zufriedenheit an seinem Einkommen festmachen?
..denk mal kurz darüber nach.

Zur eigentlichen Frage bzgl. Warum haben die viel und ich nicht?
Klar wirken gewisse Beträge recht astronomisch auf die meisten.
Ich bin aber überzeugt, dass man es nicht nötig hat, neidisch auf diese Löhne zu schielen.
Wie gesagt, Zufriedenheit gibt dir keine Zahl auf deinem Kontoauszug.

Lass das ganze mal in Relation setzen und auf eine Ebene herunterbrechen, die einfacher zu begreifen ist:
Schweizer Topmanager haben im Jahr 2014 zwischen 4 und 15 Millonen verdient. Das sagen zumindest offiziell ausgewiesene Berichte.
Das macht im Schnitt, Pi x Daumen, 8 Millionen/Jahr.
Würde man die alle Topverdiener enteignen und ihr Einkommen auf die Bevölkerung verteilen, kämen jedem von uns vielleicht um die 20, 30.- zugute.
Im Jahr!
Das ist gar nicht soviel.
..ganz ehrlich, ich spüre in meinem Leben nicht wirklich was davon, dass mir -.08 am Tag fehlen könnten.

Ich will keine Aussage machen, ob es nun ok ist oder nicht, dass gewisse Leute soviel verdienen.
Nur, dass es ein gieriger, neidischer Fokus ist, der uns solche Gedanken überhaupt aufzwängt.
Und den Blickwinkel sollte man möglichst meiden, wenn der persönliche Anspruch wirklich Zufriedenheit sein soll.

Denkt mal darüber nach.
Wie seht ihr das?

Von unsere eigenen Sklaven

Na, ihr Pimmler..

Wie leben in einer Welt der Luxusfallen und imaginären Konstrukten, die unser Leben was? ..besser machen?
Die Evolution ist fürn Arsch!
..um sie aufzuhalten ist es allerdings zu spät.

Nein, ich hab mir nicht irgendwelche Drogen reingepfiffen und einen Matrix – Marathon gegönnt.
Auch nicht zuviel Arte gesehen oder mich mit wilden Verschwörungstheorien auseinandergesetzt.
Habe nur mal wieder eine zynische Phase und die letzten Tage versucht, die aktuellen Geschehnisse für mich einzuordnen.
Gesellschaftliche, politische und persönliche Ereignisse.
Kann gut sein, dass es Yuval N. Harari’s Buch „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ zu verdanken ist, dass der Zyniker in mir wieder geweckt wurde.

Zwei Dinge haben sich wieder einmal rauskristalisiert, über die man sich gerne ein paar Gedanken machen darf.
Vielleicht realisiert der eine oder andere die Denkanstösse als Anregung seinen Alltag zu entlasten.
..wahrscheinlich aber eher nicht. Trotzdem werde ich darüber schreiben.

Die Luxusfalle

Du, ich, wir, die Menschheit hat den Trieb, sich das Leben optimieren zu wollen.
Von der Grundidee soweit mal alles gut.
Nur bemerken wir nicht, dass wir uns mit jeder Erweiterung bzw. Erneuerung selberdas Leben erschweren.
Wir versklaven uns immer mehr und vergrössern die Hektik, die Schnellebigkeit und somit den Stress, von dem wir uns ja eigentlich entlasten wollten durch die neuen Errungenschaften.
Das liegt nicht an der heutigen Gesellschaft.
Der Mensch entwickelt sich seit jeher fort an weiter.
Nur leider eben ist unser Fortschritt immer auf Kosten der Lebensqualität.
Das hat einst mit dem Ackerbau angefangen und bei Geld, Auto, Flugzeug, Waschmaschine, Mikrowelle, Computer, Fernseher, Telefon, Mobiltelefon etc. nicht gestoppt.

Mit jedem Fortschritt versklaven wir uns selber ein bisschen mehr.

Nimmt man nur die Erfindung des Mobiltelefons, bei dessen Grundgedanke wie bei anderen Neuentdeckungen bestimmt eine Alltagserleichterung das Ziel war, stellt man fest, dass es uns nur noch mehr involviert und uns noch weniger eine Auszeit gönnt um uns zu erholen.
Von den heutigen Smartphones fange ich gar nicht erst an.

Klar haben all diese Dinge ihre positiven Seiten.
Der Preis den wir dafür bezahlen steht aber in keinem Verhältnis dazu.
..meine Meinung.
Aber das alles ist so in unserem Alltag verankert, dass wir gar nicht mehr wirklich ohne auskommen.

Sklaven unseres eigenen Fortschrittes.

Dann habe ich ja noch imaginäre Konstrukte erwähnt.
In einer Zeit, in dere viele Menschen, darunter auch ich, ihr mehr oder weniger Vorhandenes Unverständnis gegenüber Religionen äussern, leben die wenigstem in dem Bewusstsein, dass alles wofür bzw. in dem wir Leben nur erfundene Gegebenheiten sind, die wir uns nach einer selber zusammengebastelten Logik aufgebaut haben.
Keine natürliche Gegebenheit ist das Fundament von gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Strukturen.
Aber wir glauben daran. Und solange eine Mehrheit an etwas glaubt, wird es für wahrhaftig erachtet.
Scheissegal ob es eine Glaubensrichtung, Kapitalismus, Menschenrechte oder was auch immer ist.
Letzteres finde ich besonders heikel und gerade deshalb so spannend.
Wir bestreben Menschenrechte.
Randbemerkung meinerseits; das ist auch gut so, daran sollten wir glauben und dafür einstehen.
..ich bin aber auch der Meinung, dass die Natur ihre Rechte zugesprochen bekommen müsste.

Aber auch die Menschenrechte sind nur eine Fantasie des Menschen.

Der Mensch ist ein Säugetier und somit den Naturgesetzen untergeordnet.
In der Natur gibt es keine Rechte.
Nur Veranlagungen.
„Ein Vogel fliegt nicht, weil er das Recht dazu, sondern weil er Flügel hat.“
Der Mensch ist nicht das dominanteste Lebewesen weil er ein Recht dazu hat, sondern weil er ein Arsc.. die Veranlagung dazu hat.

Luxusgüter, Gesetze, soziales Gefüge, unsere Wirtschaft usw. also alles nur der Vorstellungskraft des Menschen zu verdanken und nicht wirklich existent, wenn wir nicht daran glauben würden.

Denkt mal ein bisschen nach, wovon wir uns einschränken und das Leben erschweren lassen.

Von jeder kann reich werden / Kapitalismus – Frag den Wotsefak

sgeht ihr Kackbratzen..

Willkommen in der nächsten Runde von „Frag den Wotsefak“.

Ihr wisst wie das läuft. Teilt mir eure Fragen mit und ich werde sie beantworten.
..wenn ich bock darauf habe.

Aktuelle Frage:

Ist Kapitalismus gut oder schlecht?

Wieder ein Thema über das man ganze Bücher schreiben könnte.
Will ich aber nicht. Und deshalb werde ich versuchen, das so einfach wie möglich abzuhandeln.
Es soll zum Denken anregen und die Mechanik von Kapitalismus verstehen helfen. Mehr nicht.

„Allgemein wird unter Kapitalismus eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung verstanden, die auf Privateigentum an den Produktionsmitteln und einer Steuerung von Produktion und Konsum über den Markt beruht.
Als weitere konstitutive Merkmale werden genannt: die Akkumulation, für manche das „Herzstück“ und Hauptmerkmal des Kapitalismus, und das „Streben nach Gewinn im kontinuierlichen, rationalen kapitalistischen Betrieb“.“
Ganz grob, das ist also Kapitalismus.
..solltest du das alles nicht verstehen, frag Mama, Papa oder Google. Die erklären dir das bestimmt gerne.

Zurück zur Frage;
Er ist weder gut noch schlecht – in der Theorie.
Was er nie wird, für soziales Gleichgewicht sorgen.
..was ihn eigentlich in der Theorie dann doch schlecht macht.

In der Praxis zeigt sich der Kapitalismus in Kombination mit dem Menschen, erst recht als hinterhältiges Miststück.
Die erwähnte Akkumulation
..nein, ich erkläre das nicht
ist zuwenig, bis gar nicht existent.
Weil weniger Akkumulation = mehr Revenue.
Uberspitzt erklärt; einer häuft Reichtum an, alles andere bleibt da wo es ist.
Kapitalismus sorgt dafür, dass ein kleinerer Teil der Bevölkerung, auf Kosten des grösseren Teils, reich wird.
Ohne finanzielles Ungleichgewicht kein Kapitalismus und keine funktionierende Wirtschaft.
Warum macht eine Gesellschaft mit bei so einem doofen Spiel?
Weil der Kapitalismus predigt, jeder von uns profitiert. Jeder kann es schaffen und auch einen Teil des Kuchens abbekommen.
..Amen.

Ist ja nicht per se falsch. Jeder kann.
Und über diese 2 Worte stolpern alle.
Es kann auch jeder im Lotto gewinnen.
..gleiches Prinzip.

Es hat nicht viel mit harter Arbeit zu tun, im kapitalistischen System reich zu werden.
Eher mit Glück.
Es hat auch nichts mit sparen zu tun.
Denn selbst wenn Herr und Frau normal ihr ganzes Leben lang sparen könnten, würde da aus der Perspektive unserer Standards, nicht von Reichtum die Rede sein können.

Träumt also brav weiterhin davon.
Denn dieses Träumen hält dieses System auf Kurs.

Danke für die Aufmerksamkeit.