Von wer ist diese Öffentlichkeit? #ServicePublic #NoBillag

Na, ihr Pimmler..

Wollte mich eigentlich schon länger mal zu den Themen Fernsehkultur und Billag äussern.
..manchmal hatten aber stupidere Dinge wie menschenfressende Roboter einfach Vorrang.
Ich entschuldige mich dafür bei denen, die mich immer wieder mal gefragt haben, was ich denn von der Billag halte.

Vorweg; ich bin für die Abschaffung dieser Gebühr, habe bereits meine Stimme dazu abgegeben und ihr könnt das auch tun.
..wenn ihr wollt.
Das Ganze hier

Für den Fall, dass ihr keine Ahnung haben solltet, wer die Inkasso-Bratzen der Billag sind; informieren.

Die kassieren bei uns ein und das Geld fliesst dann in den Service Public. Sprich SRG SSR

Wir blechen für rund 8 Fernseh- und 18 Radioprogramme.
..man möge mich korrigieren, wenn die Zahlen nicht stimmen sollten.

Ich wusste nicht einmal, dass es soviele Schweizer Programme gibt.
Und des weiteren habe ich keine Ahnung wozu soviele gebraucht werden.
..ich bin aber auch dumm.

Dass ich keinen Bezug zur SRG habe liegt wohl daran, dass sie in meinem Alltag einen Stellenwert von Enthaarungscreme hat.
..keinen.

Ich höre weder Radio, noch sehe ich mir irgendwelche Sendungen aus deren Programmen an.
Gut, ich übertreibe. Ganz so ist es nicht. Ich zieh mir „Der Bestatter“ rein.
Das ist dann aber auch das einzige was ich mir regelmässig zu Gemüte führe. Und auch das nicht zu den offiziellen Ausstrahlungszeiten.
Das ist das Stichwort. Ich sehe so gut wie nie Live Fernsehen.
Und mit Live meine ich nicht Übertragungen von Live Events, sonder das Programm nach Sendeplan.
Ich hab so nen Digital TV Recorder oder wie die Dinger genau heissen. Wenn mal was im Fernsehen kommt, das mich interessiert, zeichne ich das auf und sehe es mir dann an, wenn ich das möchte.
Was ich damit sagen will, ich brauche keine 24 Stunden Abdeckung der Fernsehsender.
Ich will Videotheken.
Und viele die ich kenne genauso.

Ich bin nicht der Meinung, dass man alles kostenlos anbieten sollte, wenn die Billag abgeschaffen würde.
Die Lösung heisst Bezahlen um zu sehen.
Und zwar bezahlen um das zu sehen was mich interessiert und nicht das was irgendwelche Programmchefs zusammenwursteln.
Für mich persönlich gibt es nichts an diesem Service Public Gedöns, das wichtig wäre.
Ich sehe mir nicht einmal die Tagesschau, den Wetterbericht oder diese Sendungen wenn wieder Wahlen anstehen an.
Meine Informationen hole ich aus dem Internet, wann und wo ich es gerade möchte.
Willkommen im digitalen Zeitalter.
Im Zeitalter von Video on demand, PPV und Onlinenachrichten.
Kann sein, dass ein Teil der Bevölkerung noch zufrieden ist damit, was sie vorgesetzt bekommt.
Ich nicht.
Klar kann PPV den Tot für gewisse Formate bedeuten, weil die Leute sich das dann nicht mehr ansehen.
Aber hey, wenn sichs keiner ansieht, ists vielleicht unwichtige Scheisse.
Die Produzenten hätten so ein direktes Feedback. Was zum jetzigen Zeitpunkt nicht geht, denn jeder der das reguläre Fernsehprogramm sieht, kann sich nur das ansehen was der Service Public ihm zumutet.

Ich hoffe mir sehr, dass sich in Zukunft etwas ändern wird.
Und hört auf von diesem Service Public zu reden. Von diesem Begriff müssten wir uns doch alle angesprochen fühlen.
..tue ich nicht im Ansatz.

PS: noch eine Empfehlung.
Olivier Kessler hat einen sehr guten Artikel bzgl. Billag veröffentlicht. Lest ihn.
..ist weniger wirr als mein Statement.

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