Tagged Frag den Wotsefak

Pelz ist Mord! – Frag den Wotsefak

Na, ihr Pimmler..

Eigentlich wollte ich mir heute den ganzen Tag, Videos von Menschen, die gegen Glastüren laufen reinziehen.
..aber dann musste ja Yvonne mit dieser Frage daherkommen.

Yvonne heisst übrigens Sabrina und auch das ist gelogen, denn ihr wisst ja…

Seit längerem mal wieder ein Frag den Wotsefak.

Na, wer hats vermisst?
..niemand, ich weiss.

"Warum stehen viele dafür ein, dass man keinen Pelz tragen soll, aber bei Lederproduktrn nicht?"

Ja das ist wohl so eine Sache, liebe Angelika.
Eine böse Unterstellung meinerseits ist, dass viele phasenweise ein Trend-Verhalten an den Tag legen und ihre Sache (die ja eigentlich nicht wirklich ihre Sache ist) nicht konsequent durchziehen.
Wieder andere sind wohl einfach zu dumm um vernetzt und global zu denken.

Dann könnte es noch sein, dass man gut gegen Pelzträger wettern kann, weil man sich a.) selber keinen leisten kann und/oder b.) einem Pelz sowieso nicht gefällt.
Bei Leder ist dann aber das Problem, dass die meisten wohl selber eine Lederjacke, -schuhe, -tasche, -geldbeutel, was auch immer besitzen.
Dann müsste man sich ja selber Ohrfeigen.

Wie in vielen Anliegen die wir manchmal so vertreten, sind wir wirklich nicht konsequent genug und prangern nur an, was uns selber nicht merkbar einschränkt.
Ja, so bescheuert sind wir dann wieder.

Plus ist es doch viel einfacher eine ältere Dame zu beschimpfen, weil sie Pelz trägt, als vor einen Hells Angel zu stehen und ihn wegen seiner Lederkutte anzukeifen.

Out!

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Gut oder Böse? #fragdenwotsefak

Na, ihr Pimmler..

Penis!
..jap, das ist eine praktische, einfache Art, eure Aufmerksamkeit zu sichern.

Willkommen zu dem legendären, international nicht gefeierten Zugpferd dieses Blogs.
Frag den Wotsefak.

Heute eine Frage von Mike.


Ein ganz klares Vielleicht.
Oder ein ab und zu, hin und wieder, kommt schon vor, je nachdem, man weiss es nicht so genau..

Wann ist man denn ein guter Mensch?

Ich kann nicht überzeugt sagen, dass ich ein guter Mensch bin.
Ich gebe mir Mühe, ein guter Junge zu sein.
Ich bin aber oft auch ein egoistisches Arschloch.
Ich kann Unrecht nicht ausstehen und setze mich dagegen ein.
Ich bin aber nicht grundsätzlich zu jedem immer nett.
Das will ich auch nicht.

Ich behaupte mal, ich mache viele Dinge, die selbstlos sind und anderen zugute kommen.
Das alleine würde mich als guten Menschen auszeichnen.
Allerdings gibt es da auch ein paar Sachen, die gar nicht mal so wenig Gewicht haben und die bringen mich vom „Gut sein“ wieder ein ganzes Stück weg.

Und wer definiert eigentlich was gut und was böse ist?

Nach religiösen Gesichtspunkten, egal welcher Glaubensrichtung, bin ich kein guter Mensch.
Kann ich nicht schönreden.

Nach gesetzliche Vorgaben?
Auch kein guter Mensch.

Nach den gesellschaftlichen Erwartungshaltungen?
Wohl eher auch nicht.

Das klingt eigentlich jetzt doch eher so, als müsste ich die Frage mit einem deutlichen Nein beantworten..

Aber
..und das wird ein dickes aber.
Aber ich kann in vielen Situationen und Beziehungen ein guter Mensch sein.
Wenn ich der Meinung bin, dass ich das für diese Person oder Gegebenheit sein möchte.

Zum Schluss; ich beschäftige mich grundsätzlich eigentlich nicht mit der Frage ob ich gut oder böse bin.
Ich handle oft nach meinen Gefühlen.
Manchmal ist das idiotisch, aber emotional sehr wichtig für mich, um mit mir selber auszukommen.
Ich habe meine Ideale und Wertvorstellungen.
Denen entsprechend verhalte ich mich.

Frage beantwortet?

Wie schauts bei euch aus?
Seid ihr gute Menschen?

Arbeitszeit reduzieren? #FragdenWotsefak

Na, ihr Pimmler..

Heute ein inoffizielles Frag den Wotsefak für Zwischendurch.

Aus beruflichen Gründen habe ich es unter anderem auch mit Personalmanagement zu tun und da tauchen immer mal wieder Ideen für eine Optimierung der Work-Life-Balance auf.
Was ich persönlich sehr wichtig finde.

Einer der Wünsche, welcher häufig kommt, ist die Reduktion der Tages- bzw. Wochenarbeitszeit.
30 Stunden -, 35 Stunden – Woche, da gibt es verschiedene Ideen.
Aus der Sicht des Arbeitnehmers klingt „6 oder 7 Stunden/Tag arbeiten, bei gleichem Lohn“ erst einmal sehr sympathisch.
Es lässt sich auch nicht abstreiten, dass es bei den meisten bestimmt positive Auswirkungen hätte.
Zumindest mittelfristig.
Warum komme ich ausgerechnet damit um die Ecke?
Heute muss wohl ein Artikel in der Zeitung gewesen sein.
Ich wurde von 2, 3 Mitarbeiterinnen darauf angesprochen.

Es gäbe doch eine Senkung der Gesundheitskosten, weniger krankheitsbedingte Ausfälle etc.
Man kennt die nicht abstreitbaren Argumente, welche dafür sprechen.
Bestimmt wären einige Betriebe auch in der Position, ein solches Arbeitsmodell zu stemmen.
Viele wohl aber auch nicht.
Da spielen viele Variablen eine Rolle und man kann nicht einfach pauschal sagen, dass das umsetzbar ist oder nicht.
Es steht und fällt zu einem grossen Teil schon einmal damit, ob Unternehmen mit Deadlines arbeiten, Schichtbetrieb führen müssen oder freier sind in ihrem Tagesgeschäft.

Bei uns herrscht Schichtbetrieb.
Das ist kein verhandelbarer Zustand. Pflege und Betreuung müssen 24h/d gewährleistet sein.
Die Beispiel-Station deckt ihr Tagesgeschäft mit 6 Mitarbeitenden ab.
Das entspricht 51 Arbeitsstunden/24h.
Dieselben Arbeitsstunden mit einem 6h-Modell abzudecken, benötigen 8.5 Mitarbeitende/d.
2.5 Mitarbeitende mehr pro Tag.
Das ist reine Mathematik. Schon klar.
Aber es reicht wohl um aufzuzeigen, dass die Ersparnisse durch eine Arbeitszeitreduktion, kaum die Mehrkosten für den erhöhten Personalschlüssel decken würden.

Man müsste natürliche genauere Prognosen erstellen bzgl. der Ersparnisse.
Aber Pi mal Daumen, müsste jeder Angestellte bei uns auf 15 – 25% seines Lohnes verzichten, wenn wir ein solches Modell einführen würden.
Und schon ist das Thema für die meisten wieder vom Tisch.
Geld wird halt leider noch immer über das eigene Wohlbefinden gestellt.

Wie seht ihr das?
Lieber weniger Lohn, dafür mehr Freizeit oder ist euch der Lohn doch wichtiger?
Oder abreitet ihr bereits mit reduziertem Pensum?
Lasst uns darüber quatschen.

Privjét, Bljad..#FragdenWotsefak

Na, ihr Pimmler..

Heiligabend.
Happy Birthday Jesus.
Feiern mit den Liebsten oder den Verwandten.
..chch

Priwjét, Bljad!
..hat nicht im Ansatz was mit dem heutigen Artikel was zu tun.
Hab ein paar eurer Fragen zum Beantworten zusammengenommen.
Vielleicht das letzte Frag den Wotsefak für dieses Jahr.
Quasi mein Weihnachtsgeschenk an euch.

Legooo!

„Du bisch doch schwizer? Warum schribsch din blog nöd au uf schwizerdütsch? Wär doch au möglich oder?“

Das Ganze jetzt noch auf Deutsch:
„Du bist doch Schweizer? Warum schreibst du deinen Blog nicht auf Schweizerdeutsch? Wäre doch auch möglich oder?“

Ja ich bin Schweizer.
Möglich wäre es schon. Das ist keine Frage.
Aber es hat mehrere Gründe, weshalb ich nicht Schweizerdeutsch schreibe.
Ich schreibe einfach lieber Deutsch.
Bin ich mir so gewohnt.
Mittlerweile wäre es auch doof, wenn ich umstellen würde.
Denn leider ist die Schweiz nur auf Platz 2 bei meinen Lesern.

image1

„Ich würde auch gerne einen Blog machen.
Muss ich da auf etwas achten?
Hast du mir ein paar Tipps?“

Mein Tipp: mach es einfach und kuck mal was passiert.
Aber mach es in erster Linie nur für dich.
Ansonsten kann es schnell passieren, dass du aufgibst, weil du keine „Erfolge“ verbuchen kannst.
Denn die Konkurrenz ist riesig und vielseitig.
Es wird so ziemlich alles was du tun wirst schon in irgendeiner Form woanders geben.
Erwarte nicht zuviel am Anfang.
Ich mache das hier seit 3 Jahren und es hat lange gedauert, bis ich eine ordentliche Reichweite aufgebaut habe.

Ein Tipp bzgl. der Plattform habe ich dir noch.
Suche dir eine, die einen guten Eindruck auf dich macht.
Achte darauf, dass du Möglichkeiten hast, deinen Blog nach deinem Geschmack zu gestalten.
Wenn du noch keine konkreten Vorstellungen hast, einen der dir viele Beitragsformate anbietet.
Vielleicht solltest du auch darauf achten, welche Tarife sie dir anbieten, wenn du eines Tages entscheiden solltest, eine eigene Domain aufzuschalten.
..ich kann dir WordPress sehr empfehlen.

„Wie verbringst du die Festtage?
Feierst du Weihnachten?“

Tagsüber darf ich arbeiten.
Gefeiert wird nicht übermässig.
Heiligabend verbringe ich mit einer Bekannten, Weihnachten feier ich mit der Familie bei einem Abendessen und in 2, 3 Tagen werde ich noch bei Freunden etwas nachfeiern.
Also kein Spektakel und ziemlich überschaubar die Pläne für die Feiertage.

„Warum nimmst du meine Freundschaftsanfrage nicht an?“

Du redest wohl von meinem privaten Facebookprofil.
Wie gerade gesagt, das ist privat. Und ich möchte gerne, dass das so bleibt.
Ich bekomme ja einige Anfragen von euch.
Das ist nicht schlimm, aber ich werde sie nicht annehmen.
Aber ihr dürft gerne alle ein Like auf der Big Bear Planet Seite lassen und dort weiter mit mir in Kontakt treten.
Diese Seite ist und bleibt weiterhin von mir und Gina alleine unterhalten.

„Hast du Instagram?“

Jau.. hab ich.
Hier

„Hast du ein Postfach oder so? Ich würde dir gerne was schicken.“

Die Fragen nach Postfach häufen sich. Aber aktuell haben wir keines.
Ist vorerst auch nicht in Planung.
Sollte aber mal eins kommen, werden wir euch natürlich informieren.

„Was ist eigentlich euer Ziel mit der Facebookseite?
Die scheint ja nicht sonderlich zu laufen. Like-technisch.“

Das Ziel?
Keine Ahnung.
Habe lange überlegt ob ich überhaupt eine mache.
Ich weiss, dass wir nur wenige Likes darauf verbuchen.
Das ist nicht weiter tragisch.
Wie gesagt, da steckt kein Plan hinter.
Der Blog an sich läuft aus unserer Sicht sehr gut.
Schon bevor ich eine FB-Seite erstellt habe.
Aktuell ist die Seite super um uns Nachrichten zu senden.
Ist ein handliches Kommunikationstool und wir müssen keine Mailadresse öffentlich machen.

Wie ihr alle bemerkt haben müsst, ist es nicht an ein Like der Seite gebunden, dass ihr uns schreiben könnt.
Das lassen wir wohl auch so.
Wären wir übertrieben scharf auf Likes, würden wir euch zwingen die Seite zu liken um uns Nachrichten senden zu können.
Was jetzt auch nicht heisst, dass wir uns nicht über Likes freuen würden.

So..habe fertig.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Geniesst die Festtage!

Anarchie!! #FragdenWotsefak

Ich mag die Welt in der nähe von Hamburg.
Das wird sich mal wieder ein paar Tage nach dem Update nicht mehr so viel Frauen.
Aber es gibt auch noch immer alles mögliche an den Tag mit der Zeit.

Nein, ich hatte keinen Schlaganfall.
Habe die Einleitung lediglich den „Vorschlägen“ meines Smartphones überlassen.
..smart.

Witzig?
Nicht?
..auch egal.

Na, ihr Pimmler..

Willkommen zu Frag den Wotsefak.

„Gibt es einen Gott?“

Warum kommt diese Frage so oft?
Religion sagt: „Ja!“
Wotsefak sagt: „Näh..“
Beweisen können es beide nicht.
Alles eine Frage des Glaubens.
..gecheckt? ..Frage des Glaubens.
..Schenkelklopfer.

„Was hälst du von Anarchie?“

Politische Anarchie oder einfach Krawall und Unordnung?
..wobei Letzteres Anomie wäre. Aber da macht ja kaum mehr einer einen Unterschied.
Danke, Medien.

Ich halte nicht viel von Anarchie, wenn sie als längerfristigen Zustand gedacht ist.
Anarchie in einer Phase zur Neufindung
..gibt es dieses Wort überhaupt?
ist aber wahrscheinlich ok.

Sympathisieren mit Anarchie, beruht bei den meisten wohl auf unrealistischen Träumereien.
Ich denke nicht, dass vieles besser wäre in einer gelebten Anarchie.
Vielmehr würde alles wohl zu einem Survival-Horrorszenario ausarten.
..Zombie-Apokalypse ohne Zombies oder so.
Survival of the Fittest.
Könnte also sein, dass das ein probates Mittel gegen die Überbevölkerung wäre..

Ach, wisst ihr was?
Vielleicht sollten wir doch mal ein paar Jahre auf Anarchie umstellen.

Alles nur Theater? #FragdenWotsefak

Na, ihr Pimmler..

Was ist 1.93 cm gross, hat einen Penis und geniesst gerade einen Kaffee an der Sonne?

Aber selbstlos wie ich bin, gehts heute weder um mich, noch um Sonne tanken und auch nicht um meinen Penis.
Es geht um einen anderen Penis.
Genauer gesagt, um dessen Träger.

Willkommen bei Dr. Som.. Frag den Wotsefak!

Das heutige Anliegen kommt von Michi.

..keine Angst Markus, den Namen habe ich extra geändert.



Dieses Problem ist ungefähr so alt, wie die Sexindustrie.

..vielleicht. Keine Ahnung. Ich weiss es nicht.

Eigentlich ganz einfach.
Du brauchst nur ein Portrait von ihr vor dem Sex

..ein unbearbeitetes.

und eine Waage.
Gewichtscheck vor dem Geschlechtsakt und gleich unmittelbar danach.
Sie sollte 50 bis 100g weniger wiegen.
Am besten habt ihr den Sex gleich direkt auf der Waage.

Das Foto brauchst du eigentlich nur, damit du was zum Zuheulen hast, wenn sie dir davongelaufen ist.

Mal im Ernst. Du magst doch deine Freundin, nicht?
Dann möchte ich dir wirklich einen Tipp geben.
Du hast dich da in etwas verrannt.
Klar könnte man herausfinden ob sie die Orgasmen vortäuscht.
Aber ich gehe davon aus, dass du nicht ausgerüstet bist, um bei dir zuhause ein EEG durchzuführen.
Atemfrequenz, Temperatur, Blutdruck und Puls messen während dem Sex ist jetzt auch nicht so der Anheizer.
Vergiss also die Überprüfung um Beweise für deine Anschuldigung zu finden.

Es scheint, als hättest du noch nicht sonderlich viel Erfahrung in Sachen Sexualität.
Das ist nicht schlimm, aber für die Zukunft: Spass wird optimiert durch Kommunikation.
Aus meiner Sicht ist das mit das Wichtigste für guten Sex für alle Beteiligten.

Rede mit ihr darüber.
Damit meine ich nicht, dass du ihr jetzt etwas vorwerfen solltest.
Finde heraus was sie mag und was nicht.
Sie kennt ihren Körper im Idealfall besser als du.
Sie soll dir helfen, dich dorthin zu führen, wo du alleine nie angekommen bist.

Sex findet mit mindestens 2 Personen statt.
Und es gibt keine Gemeinschaftsaktivitäten die befriedigend sind, ohne dass die Teilnehmer sich aufeinander einstellen.
Guter Sex ist Teamwork.
Kriegt ihr das hin, wird es keinen plausiblen Grund mehr geben, einen Orgasmus vorzutäuschen.
Und funktioniert es im Bett gut, kann es im Normalfall auch ausserhalb als Team besser laufen.

Ich gebe zu, ich musste lachen, als ich diese Nachricht bekam.

..deshalb ist sie wohl auch hier gelandet.

Aber es ist ein altbekanntes Thema und taucht immer wieder mal auf.
Deshalb ein kleiner Tipp mit auf den Weg für alle Frauen die sowas machen:
Man kann soviele Orgasmen vortäuschen wie man will.
Der Partner wird dadurch nicht besser im Bett.
Ihr schneidet euch ins eigene Fleisch.
Man macht damit der Allgemeinheit keinen Gefallen.

..ausser vielleicht, ihr seid gerade bei einem Pornodreh.

Warum dieser Hass? #FragdenWotsefak

Na, ihr Pimmler..

Stell dein Mobiltelefon auf lautlos, leg das Ding in deiner Hand weg und zieh dir deine Hose wieder an!
Der beliebteste „Kummerkasten“ im Netz ist zurück.
Lange her, doch hier ist es wieder: Frag den Wotsefak!
Hab ich schon erwähnt, dass ich einen Hang zum Übertreiben habe?
..ich habe einen Hang zum Übertreiben.

Die Frage heute kommt von Seraina.

Warum hassen gewisse Menschen andere Menschen aus Prinzip, nur weil sie anders sind?

Das, liebe Seraina, habe ich mich auch schon oft gefragt.
Ich weiss nicht ob es eine einfache, pauschale Antwort darauf gibt.
Eine schnelle Antwort, um Energie zu sparen und sich nicht endlos mit den Tiefen des menschlichen Abgrundes auseinanderzusetzen, ist einfach zu sagen: „die sind alle dumm.“
Was jetzt nicht per se falsch sein muss.
Aber es ist wirklich der einfache Ausweg und wohl auch nicht ein 100% wasserdichtes Argument.
Und nur um das zu hören, hast du mir bestimmt nicht geschrieben.

Lass mal bisschen brainstormen..

Ich persönlich denke, dass die Ursache für solches Verhalten, an Störungen der eigenen Psyche liegt.
Das dann halt öfters auch noch in Kombination mit Mangel an Wissen und/oder Intellekt.

Toleranz – sowas wie die Vorstufe vor der Akzeptanz.
Toleranz – die Grundlage für funktionierende Humanität.
Humanismus ist alles was den Menschen betrifft.
Rassisten, Chauvinisten, Homophobe und was es sonst noch alles gibt, sprechen in gewisser Weise anderen Menschen ihre Menschlichkeit ab.
..das würde aber natürlich kaum einer so sagen.
Oder sie versuchen sich als wertvoller darzustellen als andere. Bzw. als Richtig und das andere als Falsch.
Dinge wie „natürliche Überlegenheit“ oder „Unnatürlichkeiten“ ertönen direkt oder zwischen den Zeilen einschlägiger Plädoyers.
Als gäbe es beim Menschen so etwas wie weitere Unterrassen.
Es ist biologisch nicht abzustreiten, dass es genetische Unterschiede zwischen Menschen gibt.
Aber ein Mensch ist ein Mensch.
Ob uns das jetzt passt oder nicht.
Dunkle Haut, helle Haut, blonde, schwarze, rote Haare, männlich, weiblich, hetero-, homosexuell und jegliche Kultur aus denen ein Mensch stammt, sind nicht im Ansatz ein Indiz dafür, dass er nicht zu gleichen Gattung gehört wie wir alle.
..2016. traurig, dass es noch immer Leute gibt, die das nicht in ihren Schädel kriegen.
Hat man das einmal verstanden, sollte Toleranz keine Frage mehr sein.
Aber genau das kapieren einige einfach nicht.
Und das ist ein Problem, das viele der betroffenen haben.
..auf mich wirkt das zumindest so.

Ich habe es schon angeschnitten und werde jetzt darauf noch ein bisschen rumreiten.
Psychische Störungen.
Nicht medizinisch relevante Erkrankungen. Diese sind ein ganz anderes Thema.
Ich rede von Komplexen und allgemein gestörten Beziehungen zum eigenen Ich.
Das alles ist nicht angeboren, das wird uns antrainiert oder wir bringen uns das selber bei.

Ein Rassist kann zum Beispiel von irrationalen Ängsten angetrieben werden, deren Ursache er auf andere, in seinem Fall z.B. auf Ausländer projiziert.
Er kann aber auch einfach an Komplexen leiden, die ihn dazu bringen zu denken, dass seine Attribute denen von anderen überlegen sind.
..z.B. so eine Scheisse wie „Herrenrasse“ bla bla
Ob man von alleine auf solche Ideen kommt oder sie einem irgendwo gelehrt werden, spielt beim Endprodukt wohl nicht wirklich eine grosse Rolle.
Und es gibt bestimmt noch andere Varianten und Kombinationen die rassistischer Weltanschauung zugrunde liegen.

Bei Chauvinisten erkläre ich mir das ähnlich. Die verkorkste Ansicht, dass Frauen minderwertiger sein sollen als Männer.
Eigentlich auch so eine Art von „Herrenrassen“-Scheisse.
Ob alleine stehend oder in Kombination, kommen Komplexe aufgrund Enttäuschungen, Frustration und anderen einschneidenden Gegebenheiten, meist in Bezug auf das andere Geschlecht.
Die Unsicherheit, wenn es um Veränderungen geht, darf man wohl auch nicht weglassen.
Chauvinismus ist auch ein krampfhaftes Festhalten an vergangenen Strukturen und Rollenbildern.

Ähnliche Grundlagen hat wohl auch Misandrie.
..welche übrigens sehr oft zu kurz kommt in der öffentlichen Diskussion.
Oft wird das einfach mit Emanzipation abgetan. Ich persönlich finde das aber genauso falsch wie Chauvinismus.
Nur so als kleine Randnotiz.
Als würde der heutige Beitrag nicht so schon ellenlang.

Homophobie ist auch noch ein gängiges und wie die anderen, noch immer ein leider weit verbreitetes Problem.
Irgendwie auch oft in einer Form von institutionellem Rassismus gezeigt. Auch wie „klassische“ Rassisten haben homophobe ähnliche Antriebe.
Dazu kommen wohl noch erschwerend Probleme und Komplexe bzgl. der eigenen Sexualität.

Viel geschrieben und tausend Mal dieselben oder zumindest ähnliche Grundlagen für verschiedene menschengruppenverachtende Ansichten.

Störungen der Wahrnehmung des eigenen Selbst.
Komplexe.
Ängste.
Unzufriedenheit.
Unwissenheit.
Egoismus.
Darum hassen gewisse Menschen wohl andere Menschen.

Ich hoffe, dass ich meine Gedanken verständlich ausdrücken konnte.
Das ist ein riesiges, komplexes Thema über welches man ganze Bücher schreiben könnte.
Das alles auf einen überschaubaren Artikel herunter zu brechen ist eine ziemliche Herausforderung.
Vielleicht seht ihr das alles ja ganz anders oder habt noch Ergänzungen welche dem Verständnis dienen, um Seraina die Frage zu beantworten.
Nur zu, lasst uns darüber reden!

Entweder einfach und direkt über meine Facebook Seite

oder hier:

Von was du nicht alles glaubst..

Na, ihr Pimmler..

Ich konnte mal wieder nicht schlafen.
Und was mache ich so mit meiner unnötigen Vigilanz?
..man benutzt Fremdwörter. Man hat ja sowas wie einen pädagogischen Anspruch.
..manchmal.
Ich surfe im Netz rum und zieh mir so viele Informationen rein, bis mein Kopf platzt.
..das war metaphorisch. Wär suboptimal, wenn der platzen würde.

Ich bin über eine Seite gestolpert, auf der unzählige paranormale Phänomene gelistet und analysiert werden.
Kann man von halten was man will, ich fands amüsant was der Mensch so alles glauben kann.
Dann schoss mir durch den Kopf, dass es auch einige Mythen gibt, die nichts Übernatürliches an sich haben, sich aber auch hartnäckig halten.
Habe mir ein paar Weisheiten die so in der Gegend rumschwirren notiert und versucht sie zu bestätigen oder widerlegen.

#1 Der Mensch benutzt nur einen Bruchteil seines Gehirns
Richtig oder falsch?

Der Mensch schöpft nur 10% seiner Hirnkapazität aus. Meinetwegen 15%, 20%, 25% ..alle Varianten schon aufgeschnappt.
Ihr bestimmt auch.
Das ist quasi das Super-Öl in den Feuern der Sci-Fi – Gemeinde.
Und die Vorstellung ist ja auch nicht so schlimm.
Was könnte alles möglich sein, wenn ich alle Hirnzellen aktiviere?
Telekinese? Teleportation? Unendliche Einsatzmöglichkeiten die wir uns da ausmalen können.

Doof ist nur, dass das alles Quatsch ist.
Fazit: Biochemische Verfahren sowie PET- und MRI-Untersuchungen zeigen keinerlei inaktive Areale im Gehirn.
Woher das Gerücht stammt, weiss wohl keiner so wirklich.
Vermutet wird, dass es von irgendwelchen Quacksalbern stammt, die versuchen bzw. versucht haben hirnleistungssteigernde Mittelchen an den Mann zu bringen.
Deren Wirkung stellt sich aber wohl nur gefühlt ein.
Auch wenn es Menschen gibt, die nahezu metaphysische Wahrnehmungssteigerungen erreichen.
Z.B. weisse Mäuse sehen, die sonst keiner sieht.

#2 Der Mensch braucht mindestens 2 Liter Wasser pro Tag
Richtig oder falsch?

So ein Glas kühles Wasser ist nicht zu verachten. Aber muss ich wirklich 2 Liter davon trinken?
Mein Leben lang höre ich das schon und irgendwie glaube ich auch daran. Der Mensch braucht doch Flüssigkeit.
Und Flüssigkeit ist ein Stichwort.
Vermutlich geht der Ursprung, dieser Weisheit auf den Amerikanischen Nutrition Council zurück. Dieser riet den Bürgern zu viel Flüssigkeitsaufnahme.
Dabei schloss er allerdings die Flüssigkeit aus Gemüse, Früchten und anderen Getränken auch mit ein.

Fazit: Der Flüssigkeitsbedarf setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen.
Klimatische Bedingungen, Körpermasse, Konstitution und der Grad an Aktivität.
Zuviel Wasserzufuhr kann den Körper schädigen.
Gerade wenn man viel Schwitzt. Man entzieht sich Salz. Mehr trinken -> mehr Schwitzen -> mehr Salzverlust.
Die pauschale Behauptung einer bestimmten Menge hält keiner Überprüfung stand.
Der eine braucht mehr, der andere weniger und wir alle brauchen in unterschiedlichen Situationen unterschiedliche Mengen.

#3 Im Spinat ist viel Eisen
Richtig oder falsch?

Popeye, der Spinatmatrose hats vorgemacht und unsere Eltern haben uns das Grünzeug mit dieser Argumentation unterjubeln wollen als wir klein waren.
Aber ist da wirklich so viel Eisen in dem Kraut?
Gustav von Bunge ist dafür verantwortlich. 1890 hat er den Eisengehalt von 100g Spinat auf 35mg bestimmt.
Was soweit korrekt ist.
Knapp über ein Drittel ist also vom Eisengehalt belegt.
Aber 
..das war ein fettes Aber.
der wehrte Herr hat sein Experiment mit getrocknetem Spinat durchgeführt.
Dieser enthält zehn Mal mehr Eisen als das nicht getrocknete Grünzeug.
Das ging irgendwie sehr schnell in Vergessenheit.

Fazit: Frischer Spinat enthält kaum Eisen. Dazu kommt, das im Spinat enthaltene Eisen ist für die menschliche Verdauung noch nicht einmal verwertbar.
Spinat ist gesund. Die Argumente sind aber Vitamin-, Eiweiss- und Mineralgehalt und nicht das Eisen.

#4 Mobiltelefone sind ein Risiko in Krankenhäusern
Richtig oder falsch?

Interferenzen mit medizinischen Monitor-Geräten oder Herzstillstand weil der Schrittmacher ausfällt.
Alles schon gehört.
Skeptiker rufen deshalb regelmässig nach einem Handyverbot in Krankenhäusern.

Beweise oder dokumentierte Fälle von Schäden durch Mobiltelefone in Spitälern gibt es nicht.
Nirgendwo.
Auch kleiner Störfälle die auch schon mal durch die Medien getragen wurden können als anekdotisch abgetan werden. Das ist nichts Haltbares dran.
..Lügenpresse! Lügenpresse! chch
..tschuldigung. Musste sein.

Fazit: In experimentellen Studien nachgewiesen werden konnten lediglich kleinere Störfälle. Allerdings ist das Störpotenzial irrelevant klein und auch nur vorhanden, wenn gezielt vorgegangen wird.

Ein positiver Effekt von Mobiltelefonen in Krankenhäusern lässt sich hingegen leicht nachweisen.
z.B. können durch die verbesserte Kommunikation, Reaktionszeiten verkürzt werden.

Findest du sowas spannend?
Wie wärs mit einem zweiten Teil?
Kennst du auch Weisheiten, Gerüchte und Mythen?
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Von Karma oder so #FragDenWotsefak

Na, ihr Pimmler..

Pokémon Go!
..Mindestens die Hälfte meiner Leser vergraulen ✓

Eigentlich hat der Artikel aber so gar nichts mit Pokémon Go am Hut.
Ich nerv halt gern.

Hab gestern meinen Feierabend damit verbracht, im Pool zu plantschen, entgegen dem Trend Wassereis zu essen, Musik zu hören
..hab ich schon erwähnt, dass ich das neue Teesy Album feier?
Ich feier das neue Teesy Album.

Wo war ich?
Ach ja, Wasser, Eis, Musik und im Garten meiner Bekannten ein Nidorino gefangen.
..ok. Bisschen Pokémon kommt dann halt doch noch vor.

Was meine Einleitung mit dem heutigen Frag den Wotsefak zu tun hat?
..nix.

Der Fragesteller möchte anonym bleiben. Falls ihr euch aber wohler fühlt, wenn ihr einen Namen zu der Frag habt, nennt ihn oder sie doch einfach Hildegard oder Klaus.
Er, sie oder es würde gerne wissen:

„Glaubst du, dass es sowas wie Karma wirklich gibt?“

Sowas wie Karma?
Das kommt ein bisschen darauf an, wie du Karma für dich definierst.
Ich persönlich glaube nicht an den Kreislauf nach Samsara.
Auch wenn ich gewissen Gesichtspunkten des Jainismus, Buddhismus oder Hinduismus durchaus einiges positives abgewinnen könnte.
Karma nach deren Lehren, daran glaube ich aber nicht.
An gewisse Mechaniken, wenn man die so nennen möchte, glaube ich schon.
Bzw. ist es weniger ein daran glauben, als ein überzeugt sein und das beruht zum Teil auch auf evidenzbasierenden Standpunkten.

Ich machs mal wieder unnötig kompliziert.
Ich glaube also nicht an Karma, aber an die Funktionsweise?
Nein.
Aber
..und das ist ein fettes aber.
Aber es gibt gewisse Gesetzmässigkeiten, von denen ich durchaus überzeugt bin.
Und die sind im Ansatz auch ein Teil der Lehre von Karma.

Ich bin aber zum Beispiel gar nicht davon überzeugt, dass wenn ich etwas von einer Kultur oder Religion als böse deklariertes tue, ich dafür Punkte auf meinem „Negativ-Konto“ bekomme.
Genauso glaube ich nicht an das „Positiv-Konto“.
Und dementsprechend glaube ich auch nicht, dass ich darauf achten sollte, dass die beiden sich möglichst ausgleichen, weil ich ansonsten meine Strafe dafür erhalte.

Ich habs mehr mit Actio et Reactio.
Sprich, entscheide ich mich dazu Dinge zu tun, gibt es darauf immer eine Reaktion.
Ist es etwas Gutes, resultiert daraus auch etwas Gutes.
Und hier kommt meine Ansicht zu tragen, weshalb ich nicht an die Buchhaltung von Karma glaube.
Entweder wirkt direkt etwas Gutes von aussen auf mich oder in mir selber für mich.
Eine positive Reaktion.
Genauso verhält es sich mit schlechten Dingen.

..mache jetzt mal selber den zu befürchteten Einwand. Könnt ihr euch also sparen.

„Was ist aber, wenn ich etwas Gutes getan habe und mir gleich danach ein Bein breche?“

Sowas nennt sich Unfall und hat nichts mit Karma zu tun.
Verkettung von Zufällen, unberechenbare Einflussfaktoren oder halt einfach nur Dummheit deinerseits.
..was wohl aber auch zu den von dir unberechenbaren Einflussfaktoren zählen würde.

Viel gelabert und der eine oder andere hat eventuell verstanden worauf ich hinaus wollte.
Unterm Strich, wenn du Leckerlis brauchst im Leben, kauf dir ab und zu nen Keks.
Wenn du zufriedener werden möchtest, werde dir, deiner Umwelt und was du mit ihr anrichtest bewusst.
Alles was du die ganze Zeit so tust, hat direkt Einfluss auf dich und/oder deine Umwelt.
Hast du das kapiert, brauchst du nicht zwingend die Karma-Lehren.
..eigentlich doch ganz einfach.

PS: was nicht heissen soll, dass ihr nicht auch an die glauben dürft.
..is halt was spirituelles. Und das muss angeblich keine Logik haben.
..ein Hoch auf die kognitive Dissonanz!

PPS: auch ne Frage oder Anliegen?
Mail, Kommentare oder neuerdings auch über meine Facebook Seite.
..die darf man auch gerne mal liken.

Tüdeldüü

Von fellatiöse Dienstverweigerung – Frag den Wotsefak

Na, ihr Pimmler..

Was ist der Unterschied zwischen einer Salatgurke und einem Vibrator?

Den lass ich jetzt so und euch mit der klaffenden Lücke des Verlangens um Auflösung im Raum stehen.

Heute mal wieder Beziehungs-/Sexualberatung bei Frag den Wotsefak.
Kindern wird daher das Weiterlesen nicht empfohlen.
..weil Penis.

Legoo!

Meine Freundin verweigert Oralsex. Sie lässt sich von mir mit der Zunge verwöhnen, aber mir will sie nie einen blasen. Was kann ich tun?

Ich weiss anhand deiner Angaben, dass du keine 14 mehr bist und auch deine Freundin aus diesem Alter raus ist.
Freundchen, ich hoffe du lernst hier ein paar Grundlagen.

Sie verweigert?
..oookay.
Das klingt, als wäre es die Pflicht einer Frau, ihrem Freund Fellatio anzubieten?
Ich kenne mich ehrlich gesagt mit der gesetzlichen Grundlage diesbezüglich nicht so genau aus, aber da wo ich herkomme, basieren sexuelle Tätigkeiten eigentlich auf gegenseitigem Einverständnis.
Wünsche so wie Grenzen werden abgesprochen, damit klar ist was geht und was eben nicht.
..kann aber sein, dass ich da etwas verkorkst bin.

Hast du das Ganze mal angesprochen?
Und ich meine jetzt nicht bei deinen Kumpels oder bei mir hier.
Ich meine so reden mit deiner Freundin, weisch?
Denn ich habe seit ich den ersten Satz deiner Mail gelesen habe das Gefühl, dass du das wohl nicht oder nicht richtig gemacht hast.
Falls also nicht, thematisiere das mal.
Ich weiss, wir Jungs sind nicht so scharf darauf über jeden Scheiss zu reden. Aber vertrau mir, (was du ja anscheinend schon tust) es kann nur besser werden.
Wahrscheinlich, ach was sag ich, bestimmt hat sie Gründe, dass das so ist.
Und die kannst du mit ziemlicher Sicherheit nur so erfahren.
Je nachdem was es ist, könnt ihr eventuell daran arbeiten und dann wird doch noch ein Schuh draus.
Auf jeden Fall solltest du nicht versuchen sie zu etwas zu zwingen was sie nicht will.
Das ist mit Garantie der falsche Weg.

Was ich weiter vermute, deine Erwartungshaltung ist zu detailliert definiert.
Es gibt auch noch andere Dinge als den Schwanz gelutscht zu bekommen.
Oder?
Wäre bestimmt etwas, das du mal überdenken könntest.

Was den Teil angeht, dass du sie oral befriedigst. Was genau stört dich? Dass es kein direktes Geben und Nehmen ist?
Kleiner Tipp: vielleicht etwas weniger Egoistisch an die Sache gehen.
Verwöhnst du sie gerne oral?
Wenn Ja, einfach weitermachen ohne dahinter eine Erwartungshaltung in den Startlöchern zu haben.
Wenn Nein, dass sprich auch das an.
Vielleicht löst sich dein Problem von alleine.

Und hey… wenn euch das mit dem Reden nicht weiterbringt, weisst ja wo du dich melden kannst.

Von keine Seele? Anja Zeidler würd ich nicht – Frag den Wotsefak

Na, ihr Pimmler..

Es gingen ein Pole, ein Kroate, ein Türke und zwei Schweizer in eine Bar.
Nein, das ist keine Witz du Depp.
Das ist der Anfang meines letzten Ausgangs.
Aber über den will ich hier eigentlich nichts schreiben.
Auch nicht über die Frau Zeidler.
Ich wusste lange nicht wer das ist.
Und unter uns, die Zeit hat sich nicht so angefühlt, als dass mir gefehlt hätte.
Mittlerweile müsste das Soft-Porno-Fitness-Model, zumindest in der Schweiz, durchaus bekannt sein.
Das sexy Frettchen wird zumindest ziemlich zuverlässig in den Klatsch und Tratsch Spalten der gängigen Medien vorgeführt.
Ob sie nun als Promi oder als Dekor fungiert in der Promiszene, das habe ich noch nicht so ganz erlickt.
Was wiederum auch egal ist, denn ich wollte ja nicht über die Grand Dame der ..der was eigentlich? reden.
..nicht meine Ecke der Party.

Denn heute geht es mal wieder nur um mich!
Also auch ein bisschen um Tanja, die mir die Frage geschickt hat.
..aber hauptsächlich halt eben schon um mich.

Nun denn.
Time to shine.
Hauste rein.

Warum hat man eine Seele?

Zuerst müsste man wohl einmal klären, was eine Seele überhaupt ist?
Und wenn das geklärt ist, kommt die Frage, haben wir sowas überhaupt?
Seit der Mensch in der Lage ist zu denken, gibt es die verschiedensten Definitionen und Wörter dafür.
Wäre eine interessante Reise, aber halt nicht das eigentliche Thema heute.
Die meistverbreitete Definition ist heutzutage wohl der Auflauf an Gefühlsregungen und geistigen Prozessen beim Menschen.
Als Synonym könnte man auch Psyche verwenden.
Wobei, wenn man das auf die eigentliche Bedeutung zurückführen würde, käme da auch nur Luft bei raus.
..kleiner Intellektuellen-Scherz am Rande.

Ob die Seele eine separate Instanz in unserem Körper ist, wie sie oft aus spirituellen Prismen bezeichnet wird, darüber kann man sich streiten.
Haben wir sowas in uns drin?
Man weiss es nicht.
Physik und Biologie lassen mich daran zweifeln.
Ich greife schon mal kurz vor und nehme das „Aber was ist mit den 21 Gramm, die der Mensch nach dem Tod leichter ist?“-Mimimi kurz aus dem Spiel.
Das beweist die Existenz der „Seele“ als autonomes äh… Ding nicht.
Wer etwas anderes behauptet, mit dem rede ich nicht über Wissenschaft.
Denn mit so einer Einstellung werden wir uns niemals einig.
Kuckt mal lieber weiter Verschwörungsvideos im Internet.
..Verschwörungstheorien zuviel Glauben schenken, ist übrigens eine psychische Dysfunktion.
Da dürft ihr jetzt gerne mal ein bisschen dran herumkauen.
Ich schweife mal wieder total ab.

So oder so, hat der Mensch eine Psyche.
Zumindest ein Empfinden.
Ich denke, dass wir uns zumindest auf das einigen können.
Zurück zum „Warum“.
Mal unter uns, ich habe keine Ahnung.
Das hat sich in der Evolution des Menschen halt so ergeben.
Darwinismus – Survival oft he Fittest.
Wir mussten und anpassen.
Das an unterschiedlichste, teilweise schnell ändernde Gegebenheiten.
Verglichen mit der restlichen Fauna, sind wir weder sonderlich schnell noch sonderlich stark.
Wie überleben?
Du kannst nicht schnell genug davonlaufen um dich zu verstecken.
Du bist nicht stark genug um dich mit deinen Feinden anzulegen.
Was tust du?
Du gruppierst dich.
Du koordinierst.
Du planst deine Schritte.
Ob gemeinsam oder alleine getroffene Entscheidungen, sie müssen an alle weitergeleitet und von allen verstanden werden.
Du brauchst eine Sprache und eine Überlieferungsmöglichkeit die über den direkten Kontakt hinausgeht.
Sprache und Austausch begünstigen Lernprozesse.
Du erfährst von anderen Dinge, die du selber nicht gesehen und oder gewusst hast.
Du merkst dir Dinge.
Du beginnst wissenschaftlich auf deine Umwelt zu reagieren. Nicht mehr nur nach Instinkt.
Du lernst.
Du beginnst zu hinterfragen.
Du merkst, dass nicht alle dasselbe wollen und denken.
Du merkst, jeder ist sein eigenes Ich.
So entwickelst du über ein paar Tausend Jahre ein Bewusstsein für deine Umwelt und letztendlich für dich selbst.
Gratuliere, du hast eine Psyche entwickelt.

Warum haben wir also eine „Seele“?
Darwinismus.
Wir wollten überleben.
Und das war quasi die logische Folgeerscheinung unserer Anpassung.

Von deine Freundin liebt mich! – Frag den Wotsefak

Sgeht, ihr Pimmler..

Hin und wieder gibt es ein paar Perlen in meinem Postfach, die sind so gut, die kann ich einfach nicht für mich behalten.
Darum beantwortet der Hurensohn heute mal wieder bisschen Fanpost.
..legoo!

Unbenannt

Vielen Dank für ihre Rückmeldung.
Wir werden uns bemühen, ihren Anliegen gerecht zu werden.
..Moment. falsche Schiene.

Dir ist schon bewusst, dass du irgendwie deine Freundin bisschen diskreditiert hast?
..an dieser Stelle einen lieben Gruss an sie. Sie soll sich doch mal melden bei mir.

Zu deinem Mail,

1. Ich mag Senf.
2. Gurkensalat.

Dass ich nicht witzig bin, da kann ich auch nichts für.
Humorvollerer Inhalt würde ja auch etwas mehr InteLLigenz meinerseits voraussetzen.
Ist ja nicht so, dass ich meine Beiträge selber verfasse.
Und wenn ich ehrlich bin, denke ich manchmal, dass sogar mein Ghostwriter diese behinderte Kinderkacke nicht selber schreibt.
Habe den Verdacht, dass er Songtexte von Future einfach in den Google Translator haut und die dann veröffentlicht werden.
Anders kann ich mir die Artikel hier auch nicht erklären.

Danke dir für dein Feedback.
Ich hätte doch glatt mit dem Dreck hier weitergemacht.
Zum Glück hast du mich darauf hingewiesen.
Natürlich werde ich sofort mit dem Blog aufhören und ihn sofort löschen!

Aber zuerst möchte ich noch deine Frage beantworten.

Warum bist du so ein überheblicher Hurensohn?

Als Hurensohn qualifiziert mich wohl meine Mutter.
Das ist einzig und allein ihr glorreicher Verdienst.
Dass sie eine Prostituierte ist, impliziert das ja zwangsläufig. Somit keinerlei Eigenleistung diesbezüglich.
Und warum ich so überheblich bin?
Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung woher genau meine Selbstkonfidenz rührt.
Warum ich mich für etwas Besseres halte, dafür habe ich echt keine plausible Erklärung.
Ich könnte jetzt sowas sagen wie, ich bin relativ belesen, hab ein veritables Wissen, nutze mein Leben als Lernsituation und skille tagtäglich weiter.
Ich habe Menschen um mich, die mich mögen und mir Liebe geben.
Aber auch das wird wohl kaum ein Grund sein, warum ich mich wohl fühle in meiner Haut.
Tut mir leid, dass ich deine Frage nicht richtig beantworten kann.

Und jetzt mal Butter bei die Fische.

Ich kann nicht wirklich nachvollziehen, was du erreichen möchtest.
Wenn dir nicht gefällt was ich hier mache, lies den Scheiss doch einfach nicht.
Trivial, aber eine ziemlich gute Lösung für das Problem.

Oder hast du eine anerkannte Behinderung die du mir noch mitteilen möchtest oder bist du, wie befürchtet, einfach nur dumm?
Bist du beim Casting für eine RTL II Doku durchgefallen oder warum bist du so geladen?

Ich habe dir ja 3, 4 Terminvorschläge für ein Treffen zukommen lassen.
Bin gespannt wie mutig du ausserhalb des Internets bist.
Ich hätte gerne, wenn du mir das mit dem Hurensohn nochmal unter 4 Augen erläutern könntest.
Gibt da noch ein paar Unklarheiten meinerseits und es ist so unpersönlich per Mail.

PS: bring ruhig deine Freundin mit.

Von Tanja wollts halt wissen – Frag den Wotsefak

Hi, I`m Johnny Knoxville, welcome to Jacka.. Moment.. ..falsches Format.

Hi, mein Name tut nichts zur Sache und das hier ist Frag den Wotsefak!

Na, ihr Pimmler..

Die heutige Ausgabe dreht sich einzig und allein um meine Profilierungsneurose.
..tut es ja eigentlich immer.
Aber heute hebt mein Ego so richtig ab.
Denn ich hab Fans!
..naja, zumindest den einen.
Wer sich jetzt fragt, warum es Leute gibt, die das toll finden was ich hier so fabriziere, dem sei gesagt, ich habe keine Ahnung.
Aber es wäre gelogen, wenn ich nicht zugeben würde, dass ich das schon irgendwie ziemlich super finde.
..sowas schmeichelt halt schon.

Ok, vielleicht wird’s doch nicht eine reine Selbstglorifizierung und Lobhudelei auf mich selber.
Eher eine Spezialausgabe exklusiv und nur für Tanja.
..und halt alle anderen die das hier lesen.

Tanja hat viele Fragen.
Darunter auch eine die ich ziemlich interessant finde.
Die restlichen packe ich hier nur rein zum Angeben und ein bisschen auch, weil mich das andere auch schon gefragt haben.
There we go..

Warum hast du kein Facebook?
Bist du Single?
Kann man dich einmal irgendwo treffen?

Mein kleiner Bruder (12) will unbedingt ein Smartphone. Ich finde es völlig unnötig wenn er eins bekommt. Er ist doch noch viel zu jung. Oder nicht? Würdest du deinem Kind eines kaufen?

Liebe Tanja,
Ich habe schon ein Facebook Profil. Das ist allerdings privat.
..obwohl ich das auch zumülle mit den Eskapaden auf diesem Blog.
Warum ich keine, oder noch keine eigene Seite habe ist einfach erklärt.
Ich habe keine Lust, diese unterhalten zu müssen.
Und da das hier, unter anderem auch wegen dir nehme ich an, zu einem kleinen aber feinen Selbstläufer mutiert ist, sehe ich aktuell auch keinen Sinn darin, mir eine Fanpage einzurichten.
Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Ja, ich bin Single.

Man kann mich an ganz vielen Orten treffen.
Bei mir zuhause, auf Arbeit, an der Tanke um die Ecke, beim Einkaufen, im Barber Shop, im ..oh ..du meintest wohl eher so was Meet & Greet mässiges oder?
Hatte ich bis jetzt nicht vor und sehe ich auch nicht wirklich einen Anlass dafür.
Aber hey, wenn du mehr als 50 Leute irgendwo auf die Matte kriegst, die dasselbe Anliegen haben wie du, gibste Bescheid.
..vielleicht komme ich dann ja zum Gruppenkuscheln. 

Und jetzt zum spannenderen Teil.
Braucht ein 12 Jähriger ein Smartphone?
Jaein.
..voll die gute Antwort. Nicht?

Ich kann den Wunsch nach so einem Knochen schon nachvollziehen.
Ob man in dem Alter eines braucht?
..Näh.
Man braucht in keinem Alter ein Smartphone.
Aber sie können schon nützlich sein.
Das ganze Thema steht und fällt damit, ob es einigermassen sinnvoll genutzt wird.
Dazu wäre grundsätzlich auch unser Nachwuchs im Stande.

Was ich weiter denke, ist die elterliche Fürsorgepflicht.
Es ist bestimmt nicht damit getan, seinem Kind einfach so ein Teil in die Hand zu drücken und gut ist.
Womit ich gleich zum Punkt komme, ob ich meinen Kindern eines kaufen würde?
Klar.
Allerdings würde ich das Abo genau auswählen und gewisse Sperren einrichten.
..ja, das geht. Mit Pin Code Schutz und allem Drum und Dran.
Was noch dazu kommt, ein Handy macht so schön abhängig.
Also kann Handyentzug unter Umständen auch als Ermahnung, Bestrafung bzw. Erziehungsmassnahme dienlich sein.
Aber was ich persönlich am allerbesten finde, was sich die wenigsten die sich ein Smartphone von ihren Eltern wünschen bewusst sind ist, du kannst die Racker jederzeit auf ein paar Meter genau orten.
Also zur Hölle verdammt nochmal Ja!
Meine Kinder hätten alle ein Smartphone.
..muahahaha

Von fickt um euer Leben! – Frag den Wotsefak

Na, ihr Pimmler..

WhatsApp haben irgendwelche Störungen zu vermelden in Mitteleuropa.
Das sollte man wissen.
..hab ich als Newsticker bekommen. Muss also sehr wichtig sein.

Jetzt aber zu wirklich wichtigen Dingen.
Zeit für Frag den Wotsefak!

Was ist eigentlich der Sinn des Lebens?

Keine Ahnung.
Also schon. Aber halt nur für mich.
Ob andere das auch so sehen, kann ich nicht sagen.
Aber ihr könnts mir gerne mitteilen.

Ich denke, es gibt keine allgemeingültige Definition davon.
Bestimmt gibt es hier und da Parallelen bei den verschiedenen Ansichten.
Aber am Ende muss das wohl jeder mit sich selber ausmachen.
Ich für meinen Teil sehe das so; ich möchte alles ausprobieren wonach mir gerade ist.
Am Ende des Tages möchte ich mich nicht sagen hören, „ach hättest du bloss.“.
Der Sinn besteht nicht darin, keine Fehlentscheidungen zu treffen.
Längerfristig finde ich es besser etwas zu bereuen das man getan hat, als zu bereuen, dass man es eben nicht getan hat.
Du lernst mehr aus Fehlern die du gemacht hast, als aus Dingen die du vermieden hast.
..was allerdings jetzt auch nicht eine Ausrede dafür sein soll, nur Scheisse zu bauen in seinem Leben.
Aber man soll ein bisschen Selbstvertrauen haben und Risiken eingehen.
Neugierig sein und auch mal alternative, vielleicht sogar völlig untypische Dinge ausprobieren.
So zu leben macht mich zumindest zufrieden.
Und das ist wohl der springende Punkt.
Zufriedenheit.
Im Einklang mit sich selber sein.
Völlig losgelöst von Ballast.

Was mich zum Orgasmus bringt.
..jetzt nicht im Sinne von, ich muss gleich abspritze, wenn ich mich zufrieden fühle.
Das waren Stichworte, die mir den Impuls geben, an einen Orgasmus zu denken.
Ich kenne keinen einzigen Moment im Leben und kann mir auch keine andere Situation ausmalen, in der ich mich genau so fühle wie eben erwähnt.
Während einem Orgasmus denke ich an nichts.
Jegliche Belastungen sind fern von mir.
Ausnahmslose Zufriedenheit.
Folglich sind diese paar Sekunden, der Sinn des Lebens.
..läuft halt eben doch immer auf Sex hinaus.

Natürlich nicht nur.
Ich kenne einige Dinge, die mir auch ein Gefühl von Zufriedenheit geben.
Jeden Tag Dinge tun zu können die ich liebe zum Beispiel.
Menschen zu treffen die ich mag.
Liebe zu geben und Liebe zu bekommen.
Die Fähigkeit zu haben und vorallem zu nutzen, Kleinigkeit ästimieren zu können und zu ertragen, dass die grossen Dinge halt oft Geduld, Blut, Schweiss und Tränen brauchen bis man sie erreicht.
Und lange von diesen zehren zu können.

Fazit – Der Sinn des Lebens ist:
Ficken!
..und halt eben möglichst oft und möglichst lange zufrieden zu sein mit seinem Leben im Allgemeinen.

Teilt mir mal mit, was gibt eurem Leben Sinn?

Von aber es steht so in der Zeitung – Frag den Wotsefak

Na, ihr Pimmler..

Kommt ein Kamel zum Arzt und sagt: „Guten Morgen. Ich brauche ein Rezept.“

Leider hab ich vergessen wie der Witz weitergeht.
Darum ab zu Frag den Wotsefak!
Heute mit dieser Frage:

Du erwähnst ja ab und zu, dass du gewisse Zeitungen z.B. nicht ernst nehmen kannst.
Was haltest du im Allgemeinen vom Journalismus und Berichterstattung heutzutage?

Journalismus ist die publizistische Arbeit von Journalisten bei der Presse, Rundfunk und/oder Online – Medien. Deren Ziel ist es, Öffentlichkeit herzustellen.
Das machen die Journalisten soweit ich weiss auch ziemlich zuverlässig.
Was die Berichterstattung angeht, da habe ich so meine liebe Mühe.
Die ist mir einfach zu oft, zu wenig wertfrei verfasst.
Berichterstattung sollte keine Meinung suggerieren.
Lässt sich darüber streiten, wo das anfängt und wo das aufhört.

Ich bin der Meinung, dass in einer Zeitung z.B. nicht folgendes stehen soll;
„Zürich – Ein 23 jähriger, Albanischer Autolenker provozierte auf der A1 einen Autounfall. … „
Sondern;
„Ein 23 jähriger Autolenker provozierte … „
Denn Herkunft, Religion, sexuelle Orientierung etc. sind irrelevant und deshalb im Regelfall nicht zu erwähnen, wenn man Neutralität wahren will.
Was Medien meiner Meinung nach wirklich sollten.
Machen sie aber nicht.

Logisch ist es trockener zu lesen, wenn nur sachlich informiert wird.
Aber es gibt ja auch noch die Klatsch und Tratsch Fraktion.
Wers nötig hat, kann sich da seine Portion unbedeutender Informationen abholen.

Ich habe mich selber schon dabei ertappt, dass ich etwas gelesen habe und mich kurz aufregte.
Bis ich mir dann sagen musste; Moment. So schlimm ist das doch gar nicht.
Einfach weil es mit einer so provokativen Attitüde geschrieben wurde, die mich kurzfristig auch erfasst hat.

Neben dem allem, weiss man auch nie so genau, wie fundiert gewisse Behauptungen sind.
Die sagen zwar oft, was die Expertenmeinung sein soll.
Aber was sind das für Experten und wer qualifiziert die?
Und in was sind die Experten?
..wir werden es nie erfahren.

Man weiss heute nicht mehr, was man glauben soll oder kann.
Zum einen, weil eben die Artikel schon eine Haltung mitschwingen lassen.
Zum anderen, weil zu viele, aus verschiedensten Lagern, um Aufmerksamkeit buhlen und ihren Senf auch noch abgeben wollen.
Neben den unzähligen News Portalen kommt auch noch das Übermass an Blogs und die Flut von weiteren privaten Meinungsäusserungen auf Facebook, Twitter & Co.

Aber wie weiss man in diesem Sumpf wem man Aufmerksamkeit schenken soll?
Wo informiere ich mich?
Woher weiss ich, ob das stimmt was ich lese?
..wir werden es nie erfahren.

Ja, ich blogge auch.
Und Nein, das im Regelfall auch nicht wertfrei.
Im Gegensatz zu einigen anderen und im deutlichen Abseits von öffentlichen Medien, deklariere ich aber alleine schon durch die Art meiner Beiträge, dass es sich hier um meine Meinung handelt und ich nicht die Absicht habe sachlich zu informieren.

Fazit
Jeder liest Medien, die seiner Fasson entsprechen.
Die einen halt eher, konstruktive, andere eher destruktivere, eher Links, eher Rechts, es gibt ja für jeden etwas.
Leider bildet sich jeder aus seinem Segment an Inputquellen seine Meinung. Oder adaptiert das dort suggerierte.
Das ist dann allerdings in vielen Fällen keine fundierte, freie Meinung die man da hat.
Wenn es darum geht, ob in Kartoffelsalat nur Essiggurken reingeschnetzelt werden sollen oder nicht, ist das ja alles auch halb so wild.
Wenn es aber z.B. wie aktuell um die Durchsetzungsinitiative geht, dann kann das doch eher verheerend werden.

Sich zu informieren ist nicht einfach. Es bedeutet zu graben.
Offizielle Quellen zu finden.
Die Informationen für sich selber zu reflektieren und daraus Schlüsse zu ziehen.

Wer informiert sein will, kann nicht einfach eine Pendlerzeitung auf dem Weg zur Arbeit lesen, Facebook und Twitter öffnen und glauben, er wisse Bescheid.
Wir sind gezwungen aus so vielen Einflüssen zu filtern, dass auf dem aktuellen Stand zu sein bzgl. Weltgeschehen, oft zu anstrengend ist.
Daher belassen es viele wirklich einzig und allein den Mitteilungen, welche direkt an sie herangetragen werden.

Solltest du auch der Meinung sein, dass du gerne konstruktivere Berichte lesen würdest und nicht dieses Gedöns, welches zu kostenlos am Stammtisch in der Beiz oder auf nem Sitzplatz im Zug findest, dann empfehle ich einmal bei perspective-daily.de vorbeizuschauen.
Ist nicht gratis wie vieles andere, hat dafür aber auch mehr Substanz.
..und ist nicht ganz so behindert.

Habe fertig.

Von es geht weiter

Na, ihr Pimmler..

Vor etwa 2 Jahren und ein paar zerquetschten, habe ich mit diesem Blog angefangen.
Am Anfang waren da die ersten 10, 15 Aufrufe pro Artikel vorwiegend aus meinem Freundeskreis.
Mittlerweile bewegt sich das im dreistelligen Bereich.
So richtig erklären kann ich mir das nicht.
..hab ja immernoch ungefähr gleich viele Freunde.

Ganz ohne dieses regelmässige „like es, wenns dir gefällt“ und „teil es mit deinen Freunden“ Gedöns.
..das macht ihr ja offensichtlich auch ohne Aufforderung.
An dieser Stelle möchte ich den Leuten etwas mitteilen, die das in ihrem Standardrepertoire haben:
Ihr nervt!

Als nächstes möchte ich alle beruhigen, die mich gefragt haben, ob und wie es mit Frag den Wotsefak weitergeht?
Keine Sorge. Das Format, oder wie auch immer man es nennen will, ist nicht weg.
Mir war halt nur nicht danach die letzten Wochen.
Ein paar Anfragen habe ich mich abseits des Blogs angenommen, weil das ein Wunsch war.
Und das wird respektiert.

Da es anscheinend ein Bedürfnis gibt und sich meine Main Bitch immer mehr zu einer, mir nach wie vor unbegreiflichen, Anlaufstelle für eure Probleme gemausert hat, sind schon Planungen bezüglich einer SMS-Hotline im Gange.
Das wird ein grösseres Projekt für 2016.
Ich halte euch auf dem Laufenden.

Was nicht heissen soll, dass es im nächsten Jahr kein Frag den Wotsefak mehr auf dem Blog geben wird.
Eure voyeuristische Ader werdet ihr weiter befriedigen können.

Zum Schluss bedanke ich mich noch bei euch allen für ein bis dato tolles 2015.
Ihr seid die Besten!

Danke.