Von Karma oder so #FragDenWotsefak

Na, ihr Pimmler..

Pokémon Go!
..Mindestens die Hälfte meiner Leser vergraulen ✓

Eigentlich hat der Artikel aber so gar nichts mit Pokémon Go am Hut.
Ich nerv halt gern.

Hab gestern meinen Feierabend damit verbracht, im Pool zu plantschen, entgegen dem Trend Wassereis zu essen, Musik zu hören
..hab ich schon erwähnt, dass ich das neue Teesy Album feier?
Ich feier das neue Teesy Album.

Wo war ich?
Ach ja, Wasser, Eis, Musik und im Garten meiner Bekannten ein Nidorino gefangen.
..ok. Bisschen Pokémon kommt dann halt doch noch vor.

Was meine Einleitung mit dem heutigen Frag den Wotsefak zu tun hat?
..nix.

Der Fragesteller möchte anonym bleiben. Falls ihr euch aber wohler fühlt, wenn ihr einen Namen zu der Frag habt, nennt ihn oder sie doch einfach Hildegard oder Klaus.
Er, sie oder es würde gerne wissen:

„Glaubst du, dass es sowas wie Karma wirklich gibt?“

Sowas wie Karma?
Das kommt ein bisschen darauf an, wie du Karma für dich definierst.
Ich persönlich glaube nicht an den Kreislauf nach Samsara.
Auch wenn ich gewissen Gesichtspunkten des Jainismus, Buddhismus oder Hinduismus durchaus einiges positives abgewinnen könnte.
Karma nach deren Lehren, daran glaube ich aber nicht.
An gewisse Mechaniken, wenn man die so nennen möchte, glaube ich schon.
Bzw. ist es weniger ein daran glauben, als ein überzeugt sein und das beruht zum Teil auch auf evidenzbasierenden Standpunkten.

Ich machs mal wieder unnötig kompliziert.
Ich glaube also nicht an Karma, aber an die Funktionsweise?
Nein.
Aber
..und das ist ein fettes aber.
Aber es gibt gewisse Gesetzmässigkeiten, von denen ich durchaus überzeugt bin.
Und die sind im Ansatz auch ein Teil der Lehre von Karma.

Ich bin aber zum Beispiel gar nicht davon überzeugt, dass wenn ich etwas von einer Kultur oder Religion als böse deklariertes tue, ich dafür Punkte auf meinem „Negativ-Konto“ bekomme.
Genauso glaube ich nicht an das „Positiv-Konto“.
Und dementsprechend glaube ich auch nicht, dass ich darauf achten sollte, dass die beiden sich möglichst ausgleichen, weil ich ansonsten meine Strafe dafür erhalte.

Ich habs mehr mit Actio et Reactio.
Sprich, entscheide ich mich dazu Dinge zu tun, gibt es darauf immer eine Reaktion.
Ist es etwas Gutes, resultiert daraus auch etwas Gutes.
Und hier kommt meine Ansicht zu tragen, weshalb ich nicht an die Buchhaltung von Karma glaube.
Entweder wirkt direkt etwas Gutes von aussen auf mich oder in mir selber für mich.
Eine positive Reaktion.
Genauso verhält es sich mit schlechten Dingen.

..mache jetzt mal selber den zu befürchteten Einwand. Könnt ihr euch also sparen.

„Was ist aber, wenn ich etwas Gutes getan habe und mir gleich danach ein Bein breche?“

Sowas nennt sich Unfall und hat nichts mit Karma zu tun.
Verkettung von Zufällen, unberechenbare Einflussfaktoren oder halt einfach nur Dummheit deinerseits.
..was wohl aber auch zu den von dir unberechenbaren Einflussfaktoren zählen würde.

Viel gelabert und der eine oder andere hat eventuell verstanden worauf ich hinaus wollte.
Unterm Strich, wenn du Leckerlis brauchst im Leben, kauf dir ab und zu nen Keks.
Wenn du zufriedener werden möchtest, werde dir, deiner Umwelt und was du mit ihr anrichtest bewusst.
Alles was du die ganze Zeit so tust, hat direkt Einfluss auf dich und/oder deine Umwelt.
Hast du das kapiert, brauchst du nicht zwingend die Karma-Lehren.
..eigentlich doch ganz einfach.

PS: was nicht heissen soll, dass ihr nicht auch an die glauben dürft.
..is halt was spirituelles. Und das muss angeblich keine Logik haben.
..ein Hoch auf die kognitive Dissonanz!

PPS: auch ne Frage oder Anliegen?
Mail, Kommentare oder neuerdings auch über meine Facebook Seite.
..die darf man auch gerne mal liken.

Tüdeldüü

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