Misanthropie ist in letzter Zeit öfter als Thematik in Unterhaltungen aufgetaucht.
Weil ich bekannterweise, gewisse Gesellschaftsstrukturen nicht vertreten kann und im Allgemeinen kein grosser Fan der Menschheit bin, wurde auch ich schon des öfteren als Misantrop betitelt.
Lustigerweise von Menschen, denen ich unterstelle, Misanthropie mit bedingungs-, ausnahmslosem Menschenhass zu verwechseln.
Genau diese, möchte ich nicht komplett dumm sterben lassen.
Zu den Begrifflichkeiten:
„Misanthropie charakterisiert eine Geisteshaltung, keine Handlungsweise. Ein Misanthrop muss weder gewalttätig, aggressiv noch arrogant sein, altruistisches Handeln ist bei ihm nicht ausgeschlossen. Die Misanthropie steht, trotz des etymologischen Anscheins, begrifflich nicht im Gegensatz zum verwandten Begriff der Philanthropie, mit dem im Allgemeinen eher die Handlungsweise als die Einstellung eines Menschen bezeichnet wird. Bei extremen Fällen von Abscheu dem Menschen gegenüber sondert sich der Misanthrop ab und führt ein Einsiedlerdasein. Diese selbst gewählte Isolation ist von pathologischer Menschenscheu zu unterscheiden, bei der trotz des Wunsches danach keine Nähe zur umgebenden menschlichen Gemeinschaft erreicht werden kann.“
Soweit verstanden?
..wenn nicht, kennst du meine Blogregeln;
„Hol jemanden zur Hilfe, der aus deiner Sicht, intelligenter ist als du.
Sollte dies nicht möglich sein – geh, spiel auf der Autobahn“
Bin ich nun ein Misanthrop?
In einer gewissen Form bestimmt.
Dass meine geistige Grundhaltung misanthropisch untermauert ist, kann ich so aber nicht unterschreiben.
Ob man ein Misanthrop sein möchte und darauf auch noch stolz zu sein, ist mir ein weiterer Dorn in meinem Auge.
Ist das nicht die Haltung, welche den grossteil der Menschheit so verachtenswert macht?
Denkt darüber nach.
Hakuna matata, ihr Schlümpfe.
❤
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