Die 2 Seiten – Kurzgeschichte

Ich hatte die Idee, eine Kurzgeschichte zu schreiben. Dieselbe Story, aus zwei verschiedenen Perspektiven.
Hätte ich machen können, hab ich aber nicht. Haben wir.
„Wir“ sind Dana, die selber gerne Kurzgeschichten schreibt und meine Wenigkeit.
Ich hab ihr von meiner Idee erzählt und sie war sofort der Meinung, das machen wir zusammen.
Sie hat die Geschichte aus ihrer Sicht (die Story ist frei erfunden!) geschrieben und mir geschickt. Wer aus wessen Perspektive geschrieben hat dürft ihr euch selber ausmalen.

Sollte euch so Kram gefallen, teilt mir das mit und evtl. werden wir noch mehr zusammen machen.

Viel Spass beim Lesen

Sie

Hätte ich gewusst wie das endet, hätte ich mich niemals darauf eingelassen.
Wie kann etwas vom einen auf den nächsten Augenblick, von unbeschreiblich, überirdisch, zu widerwärtigem Selbsthass verkommen?

Wir haben getrunken. Wir haben getanzt. Wir haben gefeiert.
Alle Probleme waren für ein paar Stunden weg. Der ganze Ballast des Alltags, in Luft aufgelöst.
Er nahm mich plötzlich an der Hand und führte mich weg von der Tanzfläche.
Wir holten unsere Jacken an der Garderobe und er nahm wieder meine Hand.
Er leitete mich in die Tiefgarage. In regelmässigen Abständen sah er mich an und lächelte. Da war es. Dieses unbeschreibliche, verführerische Lächeln.
Ich wusste gerade einmal seinen Namen. Aber es war mir egal. Ich fühlte mich so unglaublich Glücklich in diesem Moment, in seiner Gegenwart.
Vor einem parkierten Wagen blieben wir stehen. Er legte seine Hände sanft an meine Hüften und blickte mir tief in die Augen. Seine wunderschönen Augen.
Er hielt einen Moment inne. Dann begann er mich zu küssen. Ich erwiderte.
Seine rechte Hand gleitete langsam unter mein Top. Mit leichtem Druck, massierte er mit seiner warmen Hand meinen Rücken.
Seine andere Hand für meinen Arm hoch und er hielt meinen Nacken. Sanft krauste er dort meinen Haaransatz.
Ich zerlief förmlich in seinen Händen.
Plötzlich hob er mich an und setzte mich sanft auf die Kühlerhaube des Wagens.
Er lächelte mich an und kramte ein Briefchen mit weissem Zeugs aus seiner Tasche.
„Was dagegen?“
Ich schüttelte den Kopf.
Er beugte sich zu mir, küsste mich wieder und ich kam auf der Kühlerhaube zu liegen.
Langsam schob er mein Top hoch und begann meinen Bauch zu küssen.
Er streute etwas von dem Zeugs auf meinen Bauch, schob es mit einem Kärtchen hin und her und zog es sich letztendlich durch die Nase.
Einen Moment fühlte ich mich nicht mehr sonderlich wohl, aber genau in diesem, fuhr seine Hand unter meinen Rock.
Ich weiss nicht warum, aber ich liess es zu.
Er hat mich gefragt, ob ich auch möchte?
Zu diesem Zeitpunkt war ich irgendwo auf einem anderen Planeten.
Ich nahm das Angebot an.

Es brannte kurz in meiner Nase.
Meinen Puls konnte ich in meinem ganzen Körper spüren.
Mein Verlangen nach ihm stieg nur noch weiter.
Jetzt und hier, er hätte mit mir machen können was er wollte.
Ich war so aufgeputscht und konnte nicht mehr still sein vor lauter Geilheit.

Wir stiegen in das Auto, er fragte wo ich wohne und fuhr los.
Während der ganzen fahrt, konnte ich die Finger nicht von ihm lassen.
Beinahe wäre er in eine Leitplanke gefahren wegen meiner „Ablenkung“.

Zuhause angekommen, rissen wir uns die Kleider vom Leib.
Das weisse Zeugs kam zu seinem zweiten Einsatz.

Was dann kam, war der besten Sex meines bisherigen Lebens!

Und jetzt sitze ich hier auf meinem Bett, bin völlig ausgelaugt, mir ist heiss und ich zittere.
Ich fühle mich so abgefuckt, komme mir so schäbig vor.
Ich nahm Drogen und hatte Sex mit einem wildfremden Typen, der gerade unter meiner Dusche steht. Wie konnte ich nur?
Und ich merke wie meine Augen immer feuchter werden.

Er

Ertappe mich gerade selber dabei, wie ich sie pausenlos ansehe.
Kann meinen Blick einfach nicht von ihr abwenden.
Sie ist so süss, wie sie da tanzt, in ihrem kurzen Röckchen.
Ich musste sie einfach ansprechen.

Eins führte zum Anderen.
Ich hab uns Drinks an der Bar geholt.

Wir haben getanzt. Wir haben gelacht. Wir haben gefeiert.
Die Welt war perfekt für ein paar Stunden.
Sie fing mir immer mehr an zu gefallen. Und ich hatte das Gefühl, ihr ging es genauso.
Ihr wunderschönes Gesicht, ihr strahlendes Lächeln und ihr sexy Körper.
Ich wollte weg von hier.
Mit ihr alleine sein.

Ich nahm ihre Hand und wir gingen zur Garderobe, ich half ihr die Jacke anzuziehen und nahm ihre Hand erneut.
Ich ging mit ihr in die Tiefgarage.
Wir waren in diesem Moment ganz alleine auf der Parkebene.
Ich blieb vor meinem Wagen stehen und zog sie etwas näher an mich ran und atmete tief durch.
Ich musste zuerst meinen Mut zusammenpacken, bevor ich sie küssen konnte.
Ich hielt ihren Nacken und spielte mit ihrem Haar. Ich fuhr mit der anderen über ihren Rücken, sie fühlte sich so gut an.
Irgendwann hob ich sie hoch und setzte sie auf die Kühlerhaube.
Da sass sie nun. So ein hübsches Ding.
Unter ihrem Rock konnte ich ihr Höschen sehen.
In meiner Hose wurde es langsam aber sicher, unbequem eng.

Mir fiel ein, dass ich noch etwas Koks bei hatte. Und ich hatte nicht übel Lust, die ganze Geschichte auf eine andere Ebene zu heben.
Ich fragte sie, ob sie was dagegen hätte?
Sie verneinte.
Ich legte sie küssend auf die Haube, zog ihr Shirt hoch und legte mir eine Line, direkt über ihrem Bauchnabel.
Ich sniffte das Zeug weg.
Meine Hand liess ich unter ihren Rock wandern.
Es schien ihr zu gefallen. Ich genoss ihr leises Stöhnen und wie sie ihre Augen verdrehte.
Schliesslich bot ich ihr auch noch etwas von dem Stoff an.
Sie zog sich was davon rein und verzog kurz ihr Gesicht. Doch dann sah sie mich an, als wollte sie mich auffressen.

Wir stiegen in den Wagen und fuhren zu ihr.
Auf dem Weg wären wir beinahe in eine Leitplanke geknallt.
Diese Frau machte Sachen mit ihrem Mund, die sind unbeschreiblich.

In der Wohnung angekommen, rissen wir uns gegenseitig die Kleider vom Leib.
Ich kann nicht sagen wer genau die Führung hatte. Auf jeden Fall, war das der mitunter härteste Sex, den ich je hatte.

Sie war so nett und erlaubte mir, eine Dusche zu nehmen.
Ich dachte, alles wäre ok.
Ich dachte, es hätte ihr genauso viel Spass bereitet wie mir.
Doch als ich in ihr Zimmer zurückkam, sass sie weinend auf der Bettkante.
Ich wollte sie in den Arm nehmen und nachfragen was los ist?
Aber sie hat mir eine gescheuert und mich schreiend zum Teufel gejagt.

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