From <3

Für den AAAWW-Effekt

Romantik, das Nebenprodukt

Na, ihr Pimmler..

Heute ist Valentinstag.
Sollte gerade jemand erschrocken sein, weil er ihn vergessen hat und jetzt kurzfristig noch was organisieren muss.. ha-ha!

Ich bin nicht so der Romantiker.
Das ist jetzt nichts Neues.
Und ich hatte auch nicht den Plan, am Valentinstag etwas in diese Richtung zu posten.
..es passt halt einfach grad.

Darf ich vorstellen:
Rainer.
Zufall.
..ja, der war schlecht.

Wenn ich mal romantisch bin, entsteht das meist aus einer Verkettung ungeplanter Gegebenheiten.
Mein neustes Werk, über das ich berichten möchte, ist ebenso unfreiwillig entstanden.

Ich habe einen Weinfleck auf meiner Hose.

„Wow. Toll. ..du hast einen Weinfleck auf deiner Hose. Was soll daran denn romantisch sein?“
..Ja, ich spreche für euch mit mir selber.

Der Fleck ist nicht das Ding.
..nicht per se.
Ich wollte den ja auch rauswaschen, aber habs mit nix rausgekriegt.

Es handelt sich dabei um meine Lieblingshose.
Und ich war echt kurz angepisst.
Ich dachte mir, dass ich sie mal in die Reinigung bringe, dass die vielleicht meine Hose retten könnten.
Ich mag die Hose wirklich.
In erster Linie finde ich die einfach super von Passform, Aussehen bla bla bla und weiter habe ich die an einem Shoppingtag mit einer bestimmten Person gekauft.
Einer meiner wenigen Lieblingsmenschen und es war ein sehr amüsanter Tag.

Den Weinfleck habe ich ebenfalls besagter Person zu verdanken.
War an einem tollen Abend und böse auf sie bin ich nicht.
Unfälle passieren halt.
..hätte ihr auch keinen Klapps auf den Po geben sollen, während sie ein Glas Wein in der Hand hält.
War übrigens viel zu voll.
..das Glas.
Die hat keine Ahnung wie man richtig Wein einschenkt.
..tschuldigung, ich schweife ab.

Long Story short: ich bringe die Hose doch nicht in die Reinigung und behalte den Weinfleck schön da wo er ist.

Sie hat mich gefragt, ob die Reinigung den Fleck auch nicht rausgekriegt hat.
Hab ihr gesagt, dass ich sie gar nicht gebracht habe und es auch nicht mehr für nötig empfinde, weil mir die Hose mit dem Fleck mittlerweile irgendwie noch mehr bedeutet.

Was soll ich sagen, sie fand es total süss und ich hab wieder einmal ausversehen Romantik-Pluspunkte gesammelt.
Und Kohle für die Reinigung gespart.
Zufall, kann ich.

Was hättet ihr getan?
Gehört ihr eher zu Fraktion „Fleckenschere“ oder hättet ihr auch so gehandelt?
Und was haltet ihr grundsätzlich von Romantik?
Hoffnungslose Kitsch-Gläubige oder eher Dienstverweigerer?

Werbeanzeigen

Von Liebe ist doch was gutes..

Na, ihr Pimmler..

Ich soll halt mehr Werbung machen hat man mir gesagt.

Hier: Werbung!

Aber eigentlich will ich doch was ganz anderes.

Während dem fast schon traditionellen Sonntagsfrühstück an der Tanke kamen wir wieder einmal darauf, dass wir sogar den Menschen, die uns wirklich viel bedeuten, diejenigen ohne die wir nicht leben möchten und/oder unendlich dankbar für gewisse Dinge sind, viel zu selten oder noch nie gesagt haben, dass sie uns soviel bedeuten.
..was für ein Monstersatz.

Es ist völlig dämlich, das nicht zu tun.
..sind wohl zu sehr mit uns selber beschäftigt.

Darum, wenn du das gelesen hast, öffne Facebook, Twitter, dein Mail-Programm, zücke dein Telefon oder was auch immer gerade möglich ist und teile es diesen Menschen mit.
Es wird nicht nur sie freuen, auch du wirst dich dadurch nicht schlechter fühlen.

Mach es einfach!

Verteilt etwas Liebe.
..kann mir keiner sagen, dass das falsch oder unnötig ist

Von Zeit heilt vielleicht Wunden, ..aber auch nur halbpatzig

Na, ihr Pimmler..

Zeit für ein bisschen Ballast den ich loswerden muss.
Kann gut sein, dass das jetzt ein bisschen emotional wird.
Aber wer nicht will, muss es ja nicht lesen.
..im Ernst. Ihr müsst das nicht lesen. Auch wenn ich das hier öffentlich raushaue. Es bleibt eine totale Egonummer.

Ich bin heute Morgen aufgestanden und musste an dich denken.
Vielleicht lag es am Chai Tee den ich getrunken habe.
Weiss nicht, warum ich einen Tee getrunken habe.
Das mache ich sonst nie am Morgen.
Der Geruch hat mich wohl dazu gebracht, dass du mir weiter im Kopf rumgeschwirrt bist.
Du mochtest diesen Tee so gerne.

Kann sein, dass mein Leben gerade mal wieder ziemlich turbulent ist.
Ich weiss auch nicht, warum ich das nicht für mich behalten kann.
Ich muss es einfach rauslassen.
An und für sich glaube ich ja nicht an ein Leben nach dem Tod oder sowas in diese Richtung.
Bin da eher pragmatisch veranlagt und wissenschaftlich verankert.
Wobei die Wissenschaft diversen Theorien aus dieser Schublade nicht widerspricht, weil sie nicht eindeutig widerlegt werden können.
..ach egal.
Worauf ich eigentlich gerade hinaus wollte ist, egal wie sehr ich mich davon distanziere, bei dir will ich den Gedanken einfach nicht haben, dass es dich so wirklich endgültig nicht mehr gibt.
Und es kann noch so sein, dass der Tod wirklich die definitive Endstation ist. Ich werde mir in deinem Fall dennoch weiter einreden, dass du in irgendeiner Form noch irgendwo da bist und mich hörst.
Ich brauch das.
..ich brauch dich.

Aber zurück zu heute nach dem Aufstehen.
Ich musste an den einen Abend auf der Chinawiese denken.
Da waren wir so um die 18 Jahre alt.
Wir lagen da am Wasser und haben bisschen rum geträumt und rum gesponnen.
..wie so oft.
Auch wenn dieser Abend schon ziemlich lange zurück liegt, weiss ich noch was du zu mir gesagt hast.
Du hast gemeint, dass ich mein Leben verschwende. Dass ich in eine völlig falsche Richtung unterwegs bin.
Dass du dir wünschst, dass ich mich von der ganzen Scheisse, die damals so präsent war, distanzieren kann.
Damals sah ich das nicht wie du. Ein bisschen vielleicht. Aber nicht so richtig.
..kannte halt nichts anderes.
Nachträglich hattest du natürlich Recht.
..wie so oft.

Es dauerte ziemlich lange und 1, 2 wichtige Menschen auf meinem Lebensweg, aber deine Wünsche gingen wohl zu einem grösseren Teil in Erfüllung.
Entgegen jeglichen Prognosen aus Schul- und Lehrzeit, verrotte ich nicht Gefängnis und am leben bin ich auch noch.
..ätsch.

Leider kann ich die Erfolge nicht mehr mit dir feiern und geniessen.
Aber ich weiss und wusste immer zu schätzen was ich an dir hatte.
Bedauernder Weise habe ich nicht einmal eine Handvoll Menschen in meinem Leben getroffen, die so super sind wie du.
..geschweige denn, die ich so lieb haben könnte wie dich.
Ich würde locker die komplette Menschheit opfern, damit du hier sein könntest.
..mit 2, 3 Ausnahmen vielleicht.
Aber was soll dieses hypothetische Gerede. Geht ja ohnehin nicht.

Klar komme ich mittlerweile besser mit dieser Situation klar als noch vor ein paar Jahren.
Habe mich daran gewöhnt, dass ich dich nicht mehr einfach anrufen oder treffen kann.
Aber auch wenn es mir nicht mehr jedes Mal das Herz zerreisst wenn ich an dich denke, vermisse ich dich trotzdem.

Von Sex ohne Penis, mit 18 fett und tot oder doch lieber emotional verwirrt?

zzup bitches..?

Stehe gerade bisschen neben der Spur.
Soll heissen: bin verwirrt.

Nein, nicht weil Andrew Wardle mit 100 Frauen Sex hatte. Ohne Penis.
..aber bitte definieren sie kurz Sex.

Auch nicht weil das Umfeld von Shaun Appleby über 5 Jahre tatenlos zugesehen hat wie er seine Probleme mit Essen bekämpfen wollte, sich irgendwann nur noch hinter dem PC versteckte und schliesslich mit 18 Jahren im Schlaf das Zeitliche gesegnet hat.
Auch nicht, weil ich in den letzten Tagen 3 verschiedene Spendenaufruf-SMS gekriegt habe.

Hab da diese ekligen Gefühle.
Nicht dieses ab dem Frühling dauergeil weil Röcke wieder kürzer werden Zeugs. Das kenne ich.
..I can handle that.

::::Breaking:::: ab hier wirds bisschen emotional – nur dass hier nachher nicht wieder einer rumheult deswegen ::::Breaking::::

Ich meine diese ohne dich ist alles doof Gefühle.
Das alles wär kein Problem, wenn die Ausgangslage etwas anders wäre.
..ist ja nix neues. Ich bin ziemlich gut darin, Gefühle für die falsche Person zu entwickeln.
Dass ich das hier genauer erörtere, darauf könnt ihr lange warten..

Bis jetzt habe ich es immer früher oder später geschafft, diese Empfindungen zu eliminieren.
..nicht dass ich es in diesem Fall nicht auch versucht hätte.
Leider liessen sie sich durch Alkohol und Drogen nach einer Weile nicht einmal mehr im Ansatz betäuben.
Auch Ablenkung mit anderen funktioniert nicht mehr.
Kennt ihr das, wenn ihr mit einer rummacht und dann plötzlich das Interesse verliert, weil euch eine andere im Kopf rumschwirrt?
..dass eklig.

Gratuliere. Du hast alle meine Verdrängungsstrategien zerstört.
Jetzt muss ich mich damit auseinandersetzen.
Und meine Gefühlswelt erforschen gehört nun echt nicht zu meinen Stärken, geschweige denn Hobbies.
Im Suff habe ich dir wohl geschrieben, dass ich dich liebe.
..gelogen wars wohl nicht.
Und weil ich das jetzt schon gesagt habe, kann ich das irgendwie auch nicht mehr rückgängig machen.
Ich wünschte ich könnte es dir persönlich sagen. Aber ich krieg das in deiner Gegenwart nicht hin.
Wenn du in meiner Nähe bist, ist mein Hirn nur noch Matsch.
Ich denke dann nur noch wirres Zeug.
..Ja, das mache ich auch so. Aber in deiner Anwesenheit ist es halt noch schlimmer.

Auch habe ich keine Ahnung, warum du es mir so angetan hast.
Ich sehe in deine Augen und wünschte mir die Zeit würde stillstehen.
Überhaupt hasse ich die Geschwindigkeit in der Zeit vergeht nie stärker als wenn ich sie mit dir verbringe.
Du machst, dass sich die Welt in Ordnung anfühlt.
..mag ich.

Das soll jetzt aber kein Liebesbrief werden.
Zumindest nicht per se.
..obwohl irgendwie ja schon.

Auch wenn ich dich hasse.
Und doch nicht.
Es ist zum Läuse melken.
..oder war das mit Mäusen?

So oder so. Ich finde es scheisse, dass du nicht hier bist, dass ich dich nicht in die Arme nehmen kann.

Keine Ahnung warum ich das hier geschrieben habe.
Wahrscheinlich hatte ich Angst, dass mir der Kopf sonst platzt.

An alle die das gelesen haben und sich nun denken, was ich hier rumsülze?
Gratuliere, ihr könnt denken.

Bis die Tage.

Von Krümel und zuviel für mich..

släuft?

Ich für meinen Teil, bin ja ein ziemlicher Softie.
..manchmal
..ab und zu
..na, wenns um mein Herz geht halt

Aber es ist völlig ok für mich, in diesen Belangen eine Pussy zu sein.
So kommts, dass ich als ich über diesen Brief gestolpert bin, meine Pumpe kurz ausgesetzt hat. Etwas traurig finde ich, dass ich mich nicht mehr erinnere, ob ich ihr diesen Brief zukommen liess?
Wert wäre es allemal gewesen.
Hab beim durchlesen entschieden, dass ich den hier reinhaue.
Vielleicht liest du ihn ja. Vielleicht auch nicht.
Aber wenigstens ist er raus!

Früher war alles grauer.
Der Sonnenaufgang war ein Sonnenaufgang, die Jahreszeiten kamen und gingen.
Blumen rochen zwar, aber nach was?
Ich schaute in den Himmel, konnte den Sternen aber nichts besonderes abgewinnen.
Sie waren halt da.
Für was stehe ich morgens auf?
Zum Arbeiten.
Aber das kann doch nicht alles gewesen sein.
Liebeslieder waren nur langsame Songs.
Sonnenuntergänge waren Gewohnheit.
So ging alles seinen normalen Gang. Stunde für Stunde, Tag für Tag, Woche für Woche.
Nichts besonderes…
Bis zu diesem einen Tag. Der entscheidende Tag.
Du bist in mein Leben getreten.
Plötzlich konnte ich es nicht mehr erwarten, dass die Sonne aufgeht.
Dieses einmalige unbeschreibliche Schauspiel der Natur.
So wie Du!
Jeden morgen ging seit diesem Tag die Sonne in mir auf, wenn ich dich sah.
Ich erlebte meine Umwelt viel bewusster, so wie dich.
Jede Mimik, jedes Lächeln, jedes Zwinkern, jede deiner Bewegungen, das alles brannte sich in meinem Herz ein.
Es verging kein einziger Tag, an dem ich mich nicht gefreut habe dich zu sehen.
Du hast mir gezeigt was Liebe ist.
Wie einzigartig deine Zärtlichkeit ist, wie süss deine Küsse sind, wie weich deine Haut ist, wie einzigartig du bist.
Das und mehr hast du mir gezeigt und es mich spüren lassen.
Dafür trage ich dich wohl ewig in meinem Herzen.
Und für all die anderen Dinge, die ich mit Dir erleben durfte.
Ich bin der Mann der dich glücklich machen wollte. Ich wollte dich immer auf Händen tragen und dir die Sterne vom Himmel holen. Ich wollte dir den Himmel auf Erden schenken und wollte dich niemals enttäuschen.
Doch ich wusste nicht, wo man anfängt. Ich weiss nicht, ob ein Anfang wirklich ein Anfang ist und wie man diesen Anfang am besten beginnt.
Der perfekte Anfang wäre mir wohl nie gelungen.
So viele Gedanken in meinem Kopf, die sich wünschen, den freien Lauf zu bekommen.
In Filmen erscheint es einem so einfach, das Herz eines geliebten Menschen zu erreichen.
Ich möchte dir so viel sagen, doch finde ich meistens die richtigen Worte nicht.
Die richtigen Worte, die tief in mir drin sind und darauf warten, ausgesprochen zu werden.
Ob es einen Schritt gibt und wer diesen Schritt tun sollte, einen einzigen Schritt, um wieder miteinander glücklich zu sein, bleibt ungewiss. Aber das soll wohl so sein.
Auch der eigene Stolz steht im Weg, trotz der Tränen die man zu verbergen versucht. Der Schmerz, den man verdrängt, um keine Schwäche zu zeigen.
Ich frage mich oft, was du fühlst, ob du auch manchmal an mich denkst?
Ich lebe mit dem Gefühl, dass ich dich mehr als einen anderen Menschen kenne.
Ich habe dir meine Hand in der Hoffnung gereicht, dass du sie nie loslassen wirst.

Mir ist bewusst, dass ich von dir nichts erwarten darf. Dass ich von dir nicht fordern darf, dass du für immer bei mir bleibst. Ich schenke dir mein Vertrauen und all die Gefühle, die ich für dich empfinde. Ich kann niemals all die schönen Augenblicke vergessen, die wir gemeinsam erlebt haben. Ich denke, dass diese Augenblicke jede Frage beseitigen könnten.
Doch egal was ich denke, was ich fühle, was noch kommen wird oder aus bleibt, du bist ein Teil meines Lebens, ein sehr wichtiger Mensch in meinem Herzen.
Unabhängig davon, solltest du wissen, dass ich immer für dich da bin.

purer Hass

Wir geht ihr mit Trauer um?
Was würdet ihr tun, wenn ihr plötzlich massenweise Anrufe bekommt die euch mitteilen, dass jemand gestorben ist. Jemand der euch irgendwie nahe stand?

Ich tigerte wie irre in der Wohnung umher. Unschlüssig ob ich alles kurz und klein schlage oder mich in eine Ecke verkrieche und losheule.
Vodka hilft.
..nicht wirklich.

Ihr Freund war der Fahrer.
Mila sass auf dem Beifahrersitz.
Sie hat den Unfall nicht überlebt.
Er schon.
Dieses besoffene Stück Scheisse!
brudny sukinsyn!

Ich wäre jetzt gerne bei ihrem Bruder und ihren Eltern.
Es hat mir das Herz zerrissen, als ihre Mom am Telefon geweint hat.
Leider ist Warschau nicht gerade um die Ecke.
So schnell komm ich da nicht hin.
..erleichtert mir die Situation auch nicht gerade.

Wieso muss man betrunken Autofahren?
Warum ausgerechnet Mila?
Sie war doch ein guter Mensch.
Warum nicht dieses Dreckschwein?!

Ihr Bruder und ich, würden ihn am liebsten zu Tode prügeln!
Ich habe nur Hass für ihn!
Aber ihr Vater hat schon recht. Er soll nur bis ans Lebensende darunter leiden, dass er ein Menschenleben auf dem Gewissen hat.
..doch ich wünsche mir, dass ihn das in den Wahnsinn treibt!
Alles andere wäre nicht annähernd gerecht.

Ich weiss, dass du das nicht liest.
Trotzdem.
Ich liebe dich Mila. Bis irgendwann!

Sorry, nicht Sorry. Das musste einfach raus!

Die 2 Seiten

Ich hatte die Idee, eine Kurzgeschichte zu schreiben. Dieselbe Story, aus zwei verschiedenen Perspektiven.
Hätte ich machen können, hab ich aber nicht. Haben wir.
„Wir“ sind Dana, die selber gerne Kurzgeschichten schreibt und meine Wenigkeit.
Ich hab ihr von meiner Idee erzählt und sie war sofort der Meinung, das machen wir zusammen.
Sie hat die Geschichte aus ihrer Sicht (die Story ist frei erfunden!) geschrieben und mir geschickt. Wer aus wessen Perspektive geschrieben hat dürft ihr euch selber ausmalen.

Sollte euch so Kram gefallen, teilt mir das mit und evtl. werden wir noch mehr zusammen machen.

Viel Spass beim Lesen

Sie

Hätte ich gewusst wie das endet, hätte ich mich niemals darauf eingelassen.
Wie kann etwas vom einen auf den nächsten Augenblick, von unbeschreiblich, überirdisch, zu widerwärtigem Selbsthass verkommen?

Wir haben getrunken. Wir haben getanzt. Wir haben gefeiert.
Alle Probleme waren für ein paar Stunden weg. Der ganze Ballast des Alltags, in Luft aufgelöst.
Er nahm mich plötzlich an der Hand und führte mich weg von der Tanzfläche.
Wir holten unsere Jacken an der Garderobe und er nahm wieder meine Hand.
Er leitete mich in die Tiefgarage. In regelmässigen Abständen sah er mich an und lächelte. Da war es. Dieses unbeschreibliche, verführerische Lächeln.
Ich wusste gerade einmal seinen Namen. Aber es war mir egal. Ich fühlte mich so unglaublich Glücklich in diesem Moment, in seiner Gegenwart.
Vor einem parkierten Wagen blieben wir stehen. Er legte seine Hände sanft an meine Hüften und blickte mir tief in die Augen. Seine wunderschönen Augen.
Er hielt einen Moment inne. Dann begann er mich zu küssen. Ich erwiderte.
Seine rechte Hand gleitete langsam unter mein Top. Mit leichtem Druck, massierte er mit seiner warmen Hand meinen Rücken.
Seine andere Hand für meinen Arm hoch und er hielt meinen Nacken. Sanft krauste er dort meinen Haaransatz.
Ich zerlief förmlich in seinen Händen.
Plötzlich hob er mich an und setzte mich sanft auf die Kühlerhaube des Wagens.
Er lächelte mich an und kramte ein Briefchen mit weissem Zeugs aus seiner Tasche.
„Was dagegen?“
Ich schüttelte den Kopf.
Er beugte sich zu mir, küsste mich wieder und ich kam auf der Kühlerhaube zu liegen.
Langsam schob er mein Top hoch und begann meinen Bauch zu küssen.
Er streute etwas von dem Zeugs auf meinen Bauch, schob es mit einem Kärtchen hin und her und zog es sich letztendlich durch die Nase.
Einen Moment fühlte ich mich nicht mehr sonderlich wohl, aber genau in diesem, fuhr seine Hand unter meinen Rock.
Ich weiss nicht warum, aber ich liess es zu.
Er hat mich gefragt, ob ich auch möchte?
Zu diesem Zeitpunkt war ich irgendwo auf einem anderen Planeten.
Ich nahm das Angebot an.

Es brannte kurz in meiner Nase.
Meinen Puls konnte ich in meinem ganzen Körper spüren.
Mein Verlangen nach ihm stieg nur noch weiter.
Jetzt und hier, er hätte mit mir machen können was er wollte.
Ich war so aufgeputscht und konnte nicht mehr still sein vor lauter Geilheit.

Wir stiegen in das Auto, er fragte wo ich wohne und fuhr los.
Während der ganzen fahrt, konnte ich die Finger nicht von ihm lassen.
Beinahe wäre er in eine Leitplanke gefahren wegen meiner „Ablenkung“.

Zuhause angekommen, rissen wir uns die Kleider vom Leib.
Das weisse Zeugs kam zu seinem zweiten Einsatz.

Was dann kam, war der besten Sex meines bisherigen Lebens!

Und jetzt sitze ich hier auf meinem Bett, bin völlig ausgelaugt, mir ist heiss und ich zittere.
Ich fühle mich so abgefuckt, komme mir so schäbig vor.
Ich nahm Drogen und hatte Sex mit einem wildfremden Typen, der gerade unter meiner Dusche steht. Wie konnte ich nur?
Und ich merke wie meine Augen immer feuchter werden.

Er

Ertappe mich gerade selber dabei, wie ich sie pausenlos ansehe.
Kann meinen Blick einfach nicht von ihr abwenden.
Sie ist so süss, wie sie da tanzt, in ihrem kurzen Röckchen.
Ich musste sie einfach ansprechen.

Eins führte zum Anderen.
Ich hab uns Drinks an der Bar geholt.

Wir haben getanzt. Wir haben gelacht. Wir haben gefeiert.
Die Welt war perfekt für ein paar Stunden.
Sie fing mir immer mehr an zu gefallen. Und ich hatte das Gefühl, ihr ging es genauso.
Ihr wunderschönes Gesicht, ihr strahlendes Lächeln und ihr sexy Körper.
Ich wollte weg von hier.
Mit ihr alleine sein.

Ich nahm ihre Hand und wir gingen zur Garderobe, ich half ihr die Jacke anzuziehen und nahm ihre Hand erneut.
Ich ging mit ihr in die Tiefgarage.
Wir waren in diesem Moment ganz alleine auf der Parkebene.
Ich blieb vor meinem Wagen stehen und zog sie etwas näher an mich ran und atmete tief durch.
Ich musste zuerst meinen Mut zusammenpacken, bevor ich sie küssen konnte.
Ich hielt ihren Nacken und spielte mit ihrem Haar. Ich fuhr mit der anderen über ihren Rücken, sie fühlte sich so gut an.
Irgendwann hob ich sie hoch und setzte sie auf die Kühlerhaube.
Da sass sie nun. So ein hübsches Ding.
Unter ihrem Rock konnte ich ihr Höschen sehen.
In meiner Hose wurde es langsam aber sicher, unbequem eng.

Mir fiel ein, dass ich noch etwas Koks bei hatte. Und ich hatte nicht übel Lust, die ganze Geschichte auf eine andere Ebene zu heben.
Ich fragte sie, ob sie was dagegen hätte?
Sie verneinte.
Ich legte sie küssend auf die Haube, zog ihr Shirt hoch und legte mir eine Line, direkt über ihrem Bauchnabel.
Ich sniffte das Zeug weg.
Meine Hand liess ich unter ihren Rock wandern.
Es schien ihr zu gefallen. Ich genoss ihr leises Stöhnen und wie sie ihre Augen verdrehte.
Schliesslich bot ich ihr auch noch etwas von dem Stoff an.
Sie zog sich was davon rein und verzog kurz ihr Gesicht. Doch dann sah sie mich an, als wollte sie mich auffressen.

Wir stiegen in den Wagen und fuhren zu ihr.
Auf dem Weg wären wir beinahe in eine Leitplanke geknallt.
Diese Frau machte Sachen mit ihrem Mund, die sind unbeschreiblich.

In der Wohnung angekommen, rissen wir uns gegenseitig die Kleider vom Leib.
Ich kann nicht sagen wer genau die Führung hatte. Auf jeden Fall, war das der mitunter härteste Sex, den ich je hatte.

Sie war so nett und erlaubte mir, eine Dusche zu nehmen.
Ich dachte, alles wäre ok.
Ich dachte, es hätte ihr genauso viel Spass bereitet wie mir.
Doch als ich in ihr Zimmer zurückkam, sass sie weinend auf der Bettkante.
Ich wollte sie in den Arm nehmen und nachfragen was los ist?
Aber sie hat mir eine gescheuert und mich schreiend zum Teufel gejagt.

Von das ist doch Liebe, oder?

Hey du ..ich mag dich.

Das weisst du eigentlich. Trotzdem wollte ich dir einen Brief schreiben. Mir platzt sonst der Kopf, wenn ich das nicht rauslasse!

Habe mir aber überlegt, soll es doch die ganze scheiss Welt erfahren! ..oder zumindest der kleine Teil, welcher meinen Blog liest.

Hättest du die Möglichkeit, dich mit meinen Augen zu sehen, wüsstest du warum du mich so faszinierst.

Ich liebe es, dich anzusehen. Dein makelloser Körper. Deine Körperhaltung, wie du dich bewegst. Du bist eine Meisterleistung der Natur. Deine Augen sind so wunderschön und egal wie abgedroschen das klingen mag, ich versinke so gerne in ihnen und fange an zu träumen. Ich alter Tagträumer mag das!

Ich liebe es, wie du dich anfühlst. Ich liebe es, wie du riechst.

Ich liebe es, wie du dich ausdrückst. Ich liebe es, wie du denkst.

Ich liebe deinen Humor. Ich liebe es, wie du lachst.

Bist du in meiner Nähe, fühle ich mich frei. Deine Gegenwart gibt mir Geborgenheit. Du machst das Sein zur Leichtigkeit.

Ich weiss, dass die ganze Situation um uns nicht einfach ist. Aber mir ist das egal! Ich würde alles für dich tun!

Du hast gesagt, du weisst nicht was du willst. Das respektiere ich. Nur leider habe ich dir was von meinem Herzen noch übrig war geschenkt. Was du damit anstellst, überlasse ich dir. Wenn nicht für dich, habe ich dafür keine Verwendung.

..ich habe mir das alles noch einmal durchgelesen. Es klingt so schlicht und irgendwie ist es dir nicht annähernd würdig. Doch egal wie wortgewandt ich für gewöhnlich bin, ich kriege es nicht besser auf die Reihe, meine Gefühle auszudrücken.

Ich erwarte mir eigentlich nichts von dieser Aktion. Ich wollte nur, dass du wirklich weisst, was du mir bedeutest.

Vom im Zugrundegehen die Romantik finden

So.. heute mal wieder etwas persönlicher. Ihr wisst was jetzt kommt. Entweder aufhören mit weiterlesen und sonst, Klappe halten. ..mich beschäftigt das halt gerade.

Heute kamen wir, wie so oft, auf das Thema „Frauen“ zu sprechen. Diese Thematik wird wohl nie vom Tisch gekehrt werden können. Eine ewige Debatte.

Das macht mir eigentlich nichts aus. Ich mag Frauen und ich unterhalte mich gerne über sie. Nur halt nicht mit Marco (der Name wurde absichtlich geändert).

Er denkt, ich sei eine männliche Hure.

Gut, ok. So ganz unrecht hat er vielleicht nicht. Lass ich einfach mal so im Raum stehen.

Eklig finde ich nur, dass er mir deswegen laufend Vorwürfe macht – Ich degradiere angeblich Frauen zu Objekten, ich spiele mit ihren Gefühlen. Dass ich aber klare Grenzen und sowas wie Regeln habe diesbezüglich, zählt seiner Meinung nacht nicht. Da hört er knallhart weg.

  1. ich habe und werde nie einer Frau das blaue vom Himmel lügen, nur um sie ins Bett zu kriegen.
  2. ich behandle sie mit Respekt – Es sei denn, sie entwickeln wirklich zu starke Gefühle für mich, die Sache ist einseitig und sie wollen das nicht einsehen. Kommt zum Glück nicht oft vor.
  3. habe und werde nie, eine Frau abfüllen o. Ä., damit ich leichteres Spiel habe.
  4. Ich forciere selten, dass es auf Sex rausläuft – das ergibt sich halt ab und an einfach.
  5. was ich nicht mag, fick ich nicht.
  6. kenne ich genug Frauen, die mir das alles bestätigen können.

Und wenn ich hier gerade so frei von der Leber quatsche, mir wäre auch lieber, hätte ich eine nettes Frauchen an meiner Seite. Ich bin durchaus in der Lage eine monogame Beziehung zu führen und eine Frau so zu lieben, wie sie es in diesem Fall verdient hätte. Auch da gibt es Menschen, die das bestätigen würden. Was ist also so schlimm daran, wenn ich einfach Spass und eine gute Zeit mit jemandem teilen möchte?

Leider ist es halt so, dass mir nichts gescheites über den Weg gelaufen ist in der letzten Zeit. Bzw. habe ich meine Herz einer jungen Dame geschenkt, die will es aber nicht. ..Shit happens

Weil ich aber nicht in Selbstmitleid versinken will deswegen, habe ich mich entschieden, weiterhin mein Leben zu geniessen und mich abzulenken. Ist das so verachtenswert?

Wenns nach Marco geht, ganz klar. Man soll mit keiner Frau in die Kiste steigen, die man nicht liebt.

Das ist sein Ideal und ich respektiere das. Ist durchaus eine positive Einstellung. Aber halt nicht meine. Und verwerflich finde ich meine Ansicht nicht. Ausserdem mag ich die Frauen ja, auf die ich mich einlasse. Ich liebe es, diese Zeit mit ihnen zu teilen.

Ich kapier halt einfach nicht, warum er mich nicht versteht? Und er kann es mir auch nicht wirklich erklären. Er denkt, das gehört sich einfach nicht.

Wie seht ihr das? Kann ja nicht sein, dass ich mit meiner Einstellung alleine dastehe..

Glücklicher macht mich das ganze nicht wirklich. Aber auch ich brauche halt ein bisschen Zweisamkeit. Sonst gehe ich ein.. Kann man das wirklich nicht verstehen?

Von „ich hab grad so einen emotionalen Anfall“

Die Erde bebt, die Fluten strömen, 
wir haben überlebt 
und du glaubst nicht an Wunder?

Das Strahlen in ihren Augen, 
wenn sie sich geborgen fühlt. 
Die Momente in denen dein Atem stockt, 
nur weil sie lächelt.
Ich atme ein. Sie ist wunderschön. 
Und du glaubst nicht an Wunder? 

Wenn du weisst, wo dein Herz ist. 
Wo du herkommst, 
hat dich gross und stark gemacht.
Und du glaubst nicht an Wunder?

Es gibt Geschenke, ganz ohne Geschenkpapier.
Du kannst jederzeit ein neues Kapitel 
anfangen.
Die Welt kannst du sehen, wie du es willst. 
Du entscheidest was du liebst. 
Und du glaubst nicht an Wunder?

Altes geht, Neues kommt.
Träume sind dein Motor.
Jeder hat seine Kraft.
Und du glaubst nicht an Wunder?

Es tut mir leid!

Und es ist mein voller Ernst.
..solltest du ein Problem damit haben, dass das hier etwas persönlicher und kaum Zynismus enthalten wird; hör sofort auf weiter zu lesen!

Ist nun mal so, dass ich einige Dinge die ich getan, gesagt oder eben nicht getan habe, bis heute bereue.
Mag es an dem Vodka, dem Gras oder der Übermüdung liegen.
Meine Gedanken müssen raus. Und eure Meinung dazu, ist mir wie so oft, scheissegal!

Ich hatte eine miese Kindheit und Jugend.
..jaja, mimimi.
Zu einem gewissen Teil, habe ich mir das auch selbst zuzuschreiben.
Vieles was ich in dieser Zeit getan habe, tut mir leid. Einige Delikte würde ich gerne ungeschehen machen.
Aber was viel wichtiger ist und mir Welten mehr bedeutet, sind nicht diese Dinge, mit denen ich mir meine Gegenwart erschwert habe.
Es geht um 2 besondere Menschen, die mir alles bedeutet haben.

Was ich sehr bereue ist, dass ich nicht mehr um die eine Person gekämpft habe.
Ich liess sie einfach gehen.
Ich war nicht in der Verfassung, etwas zu tun.
Noch heute könnte ich mir selber eine reinhauen dafür.
Sie war der erste Mensch, der es geschafft hat, dass ich mich öffne.
Sie gab meinem Dasein Farbe.
Sie schenkte mir die besten Jahre meines bisherigen Lebens.
Auch wenn das alles nur noch in meiner Erinnerung existiert, dafür bin ich so dankbar!

Das 2. das ich bereue ist, dass ich einer anderen Person nicht mehr sagen konnte, wie sehr ich sie mag.
Leider hat ein Autounfall das verhindert.
Sie wurde einfach so, mit einem Wimpernschlag aus meinem Leben gerissen.
Noch heute widme ich jeden J ihr.
Warum ich das tue, nehme ich mit ins Grab..
Ich vermisse sie.

Ich trage diese beiden Personen, tief verankert in meinem Herz.
Ob das gut oder schlecht ist, will ich mir überhaupt nicht beantworten.

Dass irgendeiner versteht, warum ich das erzähle, erwarte ich nicht.
Es gibt einfach Dinge, die müssen irgendwann, irgendwie raus.

Solltest du das zuende gelesen haben,
wirst du aber vielleicht verstehen, wie wichtig es ist, Liebe zu geben bevor es zu spät ist.