Von wo kriegt man dieses Freiheit und wo soll die sein?

Sgeeeht ihr Kackbratzen?

Viele reden dauernd von ihrer Selbstverwirklichung und von Freiheit die es zu erreichen, erhalten und oder zu fördern gilt.

Mir ist schon klar, dass das was wir mit „klassischer“ Sklavenhaltung assoziieren, kein flächendeckendes, weltweites Phänomen mehr ist. Und das ist verdammt nochmal richtig.
Aber ist man deswegen frei?

Die Welt, jeder Kontinent, jeder Staat hat ein Regelwerk an das es sich zu halten gilt.
Das Zusammenleben soll damit geregelt werden.
Rechte und Pflichten jeder Gruppierung und jedes einzelnen werden definiert.
Das macht durchaus Sinn.
Aber ist das Freiheit?

Ich weiss nicht, was Freiheit sein soll.
Freiheit als solches gibt es wohl nicht.
Es gibt aber wohl unzählige Freiheitskategorien.
Meinungsfreiheit, Handlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit und viele mehr.
Nicht überall gelten dieselben Freiheiten.
Und selbst dort wo sie gelten, wie frei ist man wirklich?
Handlungsfreiheit; ich kann zwar neben einem Fussgängerstreifen die Strasse überqueren, werde aber dafür gebüsst wenns der Staat sieht.
Und bei vielen Dingen die ich den lieben langen Tag so anstelle, gibt es viele Formen von Konsequenzen einzukalkulieren.
Freiheit?
Die Gesellschaft, der Staat führt uns an der Leine Gassi.
Vielleicht ist die Leine manchmal lang und liegt locker, so dass wir sie kaum spüren. Aber sie ist da und jeder kam schon in Situationen in denen er gemerkt hat, dass sie angezogen wurde.
Wir haben Teilfreiheiten die aber nicht wir verwalten.

Wenn man noch tiefer gräbt, braucht der Mensch von Natur aus auch gar nicht viele Freiheiten.
Keiner kommt „frei“ zur Welt.
Angefangen damit, dass keiner von uns entscheiden kann wo, wann, wie und ob er überhaupt gezeugt werden will.
..Ja, ich übertreibe. Aber ich finde es wichtig um das Konzept Freiheit zu realisieren.
Wir werden also per Zufallsprinzip in eine Gesellschaft geworfen, abhängig von dem oder der Menschen die sich um unser Aufwachsen kümmern.
..oder auch nicht kümmern.
Da sind wir nun. In einer Kultur die uns aufgedrückt wird. In einem Umfeld, dass wir uns nur begrenz aussuchen können. Vorbelastet durch die Gene unserer Erzeuger.
Das Fundament für unser „Ich“ ist gegossen.
Darauf bauen wir den Rest unseres Lebens auf.
Unzählige äussere Einflüsse machen aus uns das was wir sind. Wir sind nur die Summe aller Faktoren die uns tangieren.

Je älter, je mehr können wir entscheiden mit was wir uns auseinandersetzen wollen.
Wir können uns wohl für eine andere Kultur, einen anderen Glauben, eine andere Weltanschauung entscheiden.
Aber auch das ist nicht explizit Freiheit.
Denn egal was wir machen, jemand anderes ist verantwortlich für den Inhalt.
Wenn ich mich z.B. entscheide eine Religion anzunehmen bzw. meine zu ändern, mag dieser Entscheid wohl als frei erscheinen, nicht aber die Religion. Diese ist forgeformt mit vielen Regeln an die ich mich halten müsste.
Klar kann man auch etwas revolutionieren.
Du beschneidest damit aber auch wieder Freiheiten, wenn du deine Kreation ausübst.

Wie bereits erwähnt, sind wir alle nur eine Summe. Alle!
Also nix mit Freiheit per se.
Was aber kein Grund ist, alles zu verteufeln und Trübsal zu blasen.
Ich für meinen Teil, koste meine lange Leine voll aus.
Sollten wir alle!

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