Von Weniger ist manchmal mehr – Frag den Wotsefak

Na, ihr Pimmler..

Willkommen zu einer weiteren Runde „Frag den Wotsefak“.
Danke, dass ihr mir soviele Fragen gestellt habt. Werde versuchen diese in regelmässigen Abständen hier zu beantworten.
Die erste Frage die ich mir rausgepickt habe:

Mich würde deine Meinung zu Strom interessieren. Sprich Atomstrom, Windräder und die „Verschandung der Natur“ und alles drum und dran.

Vorweg; das ist ein riesiges Thema.
Um den Rahmen nicht zu sprengen, werde ich nicht zu detailliert auf alle Aspekte eingehen.
Grundsätzlich bergen Atom- und fossillastiger Strom Risiken in sich. Sei es in der Herstellung, in Anbetracht der Nachhaltigkeit oder der Endlichkeit der Ressourcen.
Daher bin ich klar gegen Atom- und fossillastigen Strom und für Ökostrom.
Dass die Umrüstung aber nur langsam von statten gehen kann, müssen aber alle erst einmal verstehen. Das geht leider nicht von Heute auf Morgen.
Da zieht der Kapitalismus wieder seine Fäden.
..der Kapitalismus bekommt dann bei einer anderen Frage noch sein Fett weg!
Dass die Schweiz laut BFE Statistiken (Bundesamt für Energie) um die 55% des produzierten Wassertstroms exportiert, im Gegenzug aber Atom- als auch Kohlestrom importiert hat wirtschaftliche Gründe.
Klingt auf den ersten Blick ziemlich dämlich.
..ist es auch.
Das wär etwas, das man vielleicht mal überdenken sollte.

Ich kenne einige, die auf bei ihrem Stromanbieter auf Stromprodukte aus erneuerbarer Energie umgestiegen sind.
Das ist wohl gut fürs „grüne Gewissen“, rein praktisch gesehen erhalten sie aber so ziemlich dasselbe wie vorher. Nur mit dem Unterschied, dass die Lieferanten ihr Produkt klarer deklarieren.
..und der Konsument ein bisschen mehr zahlt.
Macht unterm Strich nur einen buchhalterischen Unterschied.
Wir bekommen alle ziemlich dasselbe Mischprodukt.
Nach BFE um die 34% Wasserkraft, um die 2% andere erneuerbare Energie und den Rest machen Atom-, Kohle- und Gaswerke aus.
Zu einem Drittel verbrauchen wir also schon Ökostrom.
Das ist doch schon mal ein Anfang.
Wenn aber mehr von uns klar und deutlich nach erneuerbarer Energie nachfragen würden, könnte man den anderen Strom wirklich wegdrängen.
Und noch ein Gratis-Tipp oben drauf: weniger ist manchmal besser! Einfach mal darauf achten, Strom nicht unnötig zu verbrauchen.
Würde die Ausgangslage auch nochmal verbessern.

Kurz noch zu den angesprochenen Windrädern und das Verunstalten der Natur mit den Dingern. Von mir aus kann man soviele davon aufstellen wie man will.
Der Mensch hat die Natur schon mit ganz anderen Dingen verwüstet. Dass ist dann nur noch ein Tropfen auf den heissen Stein.
Zudem käme sowas an einer anderen Stelle der Natur wieder zugute.
Und ob die wirklich, in der Menge in der wir sie benötigen, das Landschaftsbild so zerstören, bin ich mir nicht so sicher..

Das wars mit „Frag den Wotsefak“
Bis die Tage

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