Sgeht ihr Pimmler?

Ich hab ein Buch gelesen.
..ich musste.
Nicht dass ich Bücher doof finde. Im Gegenteil, ich lese eigentlich gerne. Solange ich mir den Lesestoff selber aussuchen kann.
Mehrheitlich gings um empirische Sinnforschung.
Klingt super oder? Empirische Sinnforschung.
Viele Annahmen, viele Thesen und Behauptungen.
..meh!
Nein, auch gegen Sinnforschung hab ich nichts. Ich finds grundsätzlich immer gut, wenn sich Menschen Gedanken machen aufgrund von Beobachtungen.
Nur was dabei rumkommt ist nicht immer gerade das Gelbe vom Ei.
Thesen aufstellen ist einfach. Das kann so gut wie jeder. Manche davon klingen sogar durchaus plausibel.
Hat man sich dann aber durch die Oberfläche gekratzt, wird einem zu oft bewusst, dass das so nicht funktionieren kann. Nur weil in der Theorie etwas Sinn ergeben kann, bedeutet das noch lange nicht, dass es praktisch umsetzbar ist. Und was für den einen stimmt, zieht bei einem anderen halt nicht immer.
Auf der einen Seite ist das gut so, auf der anderen aber definitiv ein Handicap. Es wäre soviel einfacher wenn Schema X bei allem und jedem anwendbar wäre, oder?
Ist es aber nicht, war es nie, wird es nie sein.
Trotzdem funktionieren viele Systeme und viele Kopfe hinter und in diesen Systemen genau so.

Das ist richtig, das ist falsch, hier haben wir Schwarz, das da ist Weiss, kommt mal klar, das passt schon so, bla bla bla

Nochmal, ich finds gut, dass es noch Menschen gibt die ihren Kopf auch noch zum Denken benutzen und nicht nur als Abdichtung für den Hals.
Aber muss man echt über jede scheiss Idee die man in eine Behauptung verpacken kann gleich ein Buch schreiben?
..überlege mir gerade ob ich ein Sachbuch über miese Sachbücher schreiben soll.

Was mir auch gerade durch den Kopf schiesst; ist es schlimmer ein oben erwähntes Buch zu schreiben oder es zu lesen und es (ganz ohne empirische Sinnforschung) in sein Denken und Handeln zu adaptieren?

Das ist ungefähr wie Galileo kucken um sich auf eine Prüfung in Allgemeinbildung vorzubereiten.

Das Risiko, dass ein Leser nur das für sich rauszieht was ihm passt und dabei völlig den globalen Aspekt einer Sache ausser Acht lässt ist sehr hoch.
..Menschen. Sowas machen die dauernd.
Die tragen dass dann in die Welt hinaus und verbreiten die frohe Kunde.
Was lernen wir daraus?
Bücher sind nicht nur dann doof, wenn Adolf Hitler sie geschrieben hat.

Denken ist wie Sport. Wenn man es regelmässig macht, ist es gar nicht mehr so anstrengend.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.
Ich habe fertig

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