Wir haben den Faden verloren

Hallo meine Glitzerfrösche.

Es schneit.
Ich mag Schnee.
Vor allem dann, wenn ich das Haus nicht verlassen muss und es mir zuhause gemütlich machen kann.
Aber falls ihr mehr vom Schnee wollt, schaut aus dem Fenster oder geht hinaus in die weite Welt. Ich werde jetzt nämlich das Thema wechseln.

Feminismus

Wie komme ich von Schnee auf Feminismus?
Gar nicht.
Wusste vorher schon, dass ich darüber etwas loswerden will.

Ich bin selber eine Frau und ich weiss auch nicht so recht, was ich davon halten soll.
Also von Feminismus als solches schon. Ich bin pro.
Aber wie damit umgegangen wird… Gerade einige Geschlechtsgenossinnen nerven mich gewaltig.
Es macht den Anschein, dass viele die Feminismus- bzw. Diskriminierungsfahne wehen, wenn sie gerade Lust darauf haben oder einen Vorteil daraus ziehen könnten.
Ich finde das eher kontraproduktiv der eigentlichen Sache gegenüber.
Auch bin ich mir nicht so sicher, ob alles und jeder gleich angegriffen werden sollte, der nicht mit der eigenen Wertvorstellung kompatibel ist.
Das machen nämlich einige.
Konfrontation ist sicher ein Mittel, aber hat bestimmt nicht das Patent um immer eingesetzt zu werden.
Was ich damit sagen möchte ist, vielleicht sehen es nicht alle Frauen, bei jedem Thema so wie ihr.
Ich bin auch für Gleichberechtigung. Und wie!
Ich möchte aber auch meinen Vorstellungen gerecht werden, wie ich als Frau sein möchte.
Ich habe meine eigene Meinung.
Und ich denke, dass haben viele da draussen.
Also bitte agiert nicht immer im Namen der Frauen.
Das gibt mir nämlich immer das Gefühl, dass ich keine freie Meinung haben darf.

Manchmal werde ich den Gedanken nicht los, dass einige nicht eine Gleichstellung und eine Akzeptanz dieser möchten, sondern einfach nur Männer am liebsten unterdrücken würden.

Vielleicht sehe ich das alles ganz falsch.
Aber sowas beschäftigt mich.
Bin ich denn die einzige die das so sieht oder geht das noch anderen auf die Nerven?
Irgendwie scheinen da viele das Ziel aus den Augen verloren zu haben.

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