Hip Hop ist auch nur Wirtschaftspolitik

Na, ihr Pimmler..

Ich muss ganz kurz meinen Senf loswerden. Denn mir gehen mal wieder ganz viele auf die Nerven und mein Kopf platzt gleich. Bis dann..

Wann war die Hip Hop Szene denn als ganzes mal Love, Peace & Unity?

Sie bestand schon immer aus verschieden Camps. Und bei allem Guten, was Hip Hop für viele mitbrachte und bringt, war und ist auch immer viel Scheisse mitgeschwommen.

Die Szene ist ein Spiegel der Gesellschaft.

Leider existieren Faschismus, Chauvinismus und viele andere Menschenverachtende „Ismen“ daher auch im Hip Hop.

Solche Dinge kleinzureden oder ins Lächerliche zu ziehen ist einfach nur erbärmlich und falsch.

Wer denkt, dass er die Szene supportet, indem er gewisses Verhalten und Einstellungen von gewissen Leuten verteidigt, hat wohl den Schuss nicht gehört.

Das ist nicht mehr Auflehnung gegen das System und die Missstände, die aufgezeigt werden wollten, zu denen sind wir geworden.

Hip Hop ist schon lange keine kleine, rebellische Subkultur mehr.

Hip Hop ist da oben angekommen, wo er hin wollte.

Leider wurde unterwegs aber vergessen, dass es ursprünglich gegen Unterdrückung und Benachteiligung ging.

Es ist verblüffend, wie Mensch es immer wieder schafft, alles kaputt zu machen.

Hip Hop wäre heute gross.

Hip Hop hätte heute die Macht um gewisse Dinge zu ändern.

Aber Hip Hop ist zu viel Politik.

Zu viele Parteien, die ihre Lobby nicht verlieren wollen.