Tagged Medien

Von du hast Angst? lass uns darüber reden ..nicht!

Na, ihr Pimmler..

Gehört ihr auch zu diesen Angsthasen?
Seid ihr auch eher so:

„Wir müssen die Ängste des Volkes ernst nehmen.“

Scheiss mal auf diese Ängste.
Wir müssen nicht darüber reden.
Darüber reden bringt nichts.
Diese Ängste sind irrational und verblenden lediglich unsere Sicht.

Bevor sich Hobbypsychologen aufregen wegen mir, lest mal erst zuende. 

Wer hat denn Angst?
Diejenigen welche am meisten Panik verbreiten, sind zwischen 30 und 65.
Diese Generationen sind ohne Kriege oder echte Weltuntergänge aufgewachsen.
Wir wissen gar nicht, was begründete Angst ist.

Darum lassen wir uns alles mögliche einreden und werden so schnell ängstlich.
Das ist super für den politisch-medialen Komplex, mehr aber nicht.

Vor was wir nicht alles Angst hatten und haben.
BSE, Schweinegrippe, Vogelgrippe, SARS, Terroranschlägen uvm.
Und was ist passiert?

..richtig. Kein Weltuntergang! 

Die Anzahl Gewaltverbrechen wurde in den letzten 100 Jahre nicht grösser. Im Gegenteil.
Es sterben mehr Menschen an Verkehrsunfällen als an Vogelgrippe.
Viele Menschen sterben relativ jung, wegen den Folgen von Stress, schlechter Ernährung, mangelnder Bewegung, Alkohol und anderen Drogen.

Aber wir haben ja lieber Angst vor Dingen, vor denen wir keine Angst haben müssen.
Und was ist die Folge?
Wir lassen vor lauter Emotionen die wichtigen Dinge aus den Augen.

Darum brennen Flüchtlingsheime statt „Kapitalismus-Einheiten“, die wirklich grosse Schuld an vielen unserer Probleme haben.
Darum unterstützen wir polemische und demagogische Politik.

Hört auf euren eingeredeten Ängsten zu vertrauen.
Davon profitieren nur die falschen.

Denken!

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Werbeanzeigen

Von was haben Buntstifte mit Verständigungsproblemen zu tun?

Na, ihr Pimmler..

Der eine kennt Max Frisch und der andere hält Homo Faber für eine Geschichte über Schwule Buntstifte.

..erkläre die Gesellschaft in einem Satz.

Was führen wir gerade Schlachten des Intellekts.
Die einen Dummen gegen die anderen Dummen.
Die einen sind zu dumm um Dinge in Relation zu setzen und Fakten zu akzeptieren, die anderen zu dumm um zu akzeptieren, dass dort wo es an Wissen fehlt, die Gefühlsebene den Takt übernimmt.
Das ist Psychologie – Grundwissen, Lektion 1, Minute 1:07 und kommt somit direkt nach der Begrüssung.
..da ist auch der Kaffee noch heiss.

Kennt ihr dieses Sprichwort von wegen „der Klügere gibt nach“?
Ist ein dämliches Sprichwort.
Bleibt vielleicht in Kinderköpfen hängen, wenn man es zur Streitschlichtung benutzt, weil der kleine Bruder wieder einmal das Spielzeugauto des grossen Bruders ungefragt ausgeliehen hat.
Aber auch dort ist es mehr Support für die eigene Bequemlichkeit als Lehrreicher Rat, der mit auf den Lebensweg gegeben werden sollte.
Es passt vielleicht zur weit verbreiteten Mentalität, die nach aussen vieles tut um Streitigkeiten zu vermeiden. Aber man sollte Menschen denen es an Wissen fehlt, nicht immer im Glauben lassen, dass sie im Recht sind.
Ansonsten ist das ein Teufelskreis.

Ich nehme mich da auch nicht komplett raus.
Auch ich reite zu gerne auf vermeintlich, wissenstechnisch Unterlegenen rum.
Das dient zum einen meiner eigenen Unterhaltung, zum anderen auch dem Amüsement meiner Leser.
Nicht nett und sicherlich nicht wünschenswert.
Und von politisch korrekt fangen wir erst gar nicht an.
Aber ich breche keine Diskussionen vom Zaun, die ins Endlose führen.
..das denke ich zumindest.

Es ist ein Artikel von Reza Rafi, der am vergangenen Wochenende veröffentlicht wurde, der mich wieder einmal über diese Thematik sinnieren lässt.
Den Artikel nachlesen?
Hier: Wahrheitsverdreher und Schaumschläger.

Er handelt von unserer „postfaktischen“ Zeit oder andernorts auch liebevoll „Bullshitism“ genannt.
Wie er schön erläutert, ist das ganze nicht neu.
Ich gehe noch einen Schritt weiter als er und behaupte jetzt auch einfach mal frei von jeglichen Fakten, dass es das wohl schon immer gab.
Ich meine den Konflikt zwischen Fakten und Empfindungen.
Es geht mir hier nicht um Reza Rafi oder seinen Artikel per se.
Mir geht es um etwas ganz anderes.

Achtung! Jetzt kommt der Bildungsteil dieses Beitrages.
Aber das auch nur aus meiner Sicht, anhand meiner Überlegungen und meinem Wissensstand.
Nicht, dass hier noch irgendwelche Gefühle verletzt werden.
..ihr Mimosen.

Newton sagt euch was?
Der hat sowas wie „actio et reactio“ in den Raum geworfen.
Sagt euch nichts?
Bildungslücke.
..Suchmaschinen können helfen.

Worauf will ich hinaus?
Es sind immer 2 Parteien oder Lager, wie auch immer ihr es nennen wollt.
Der Inhalt ist reine Nebensache.
Das Schema ist wie folgt.

Partei A macht irgendeine Äusserung – manchmal völlig frei von Fakten, aber aus einem Gefühl heraus.
Warum sieht sich diese Partei im Recht?
Gefühle werden spürbar wahrgenommen. Man weiss was man da fühlt. Und der internen, menschlichen Logik nach, reicht das um sich selber zu rechtfertigen.

Partei B nimmt die Äusserung an und sucht nach der rationalen Erklärung bzw. den Fakten, welche diese Äusserung stützen.
Findet aber nichts.
Kennt Fakten zur Thematik, sieht das alles deshalb mehr oder weniger anders als Partei A, hat daher ihre eigene Meinung dazu und sieht sich deshalb im Recht und Partei A im unrecht.

Wenn man das beides zusammenrechnet ergibt das einen wunderschönen Konflikt.

Das Ganze funktioniert auch anders rum.
Partei B macht eine auf Fakten basierende Aussage, Partei A glaubt das aber nicht, weil ihr Gefühl ihr etwas anderes suggeriert und zschpoing … auch ein Konflikt.

Mama würde jetzt sagen: „der klügere gibt nach.“
Aber eben, Eltern sind auch nicht immer die hellsten Köpfe.
Nachgeben überwindet keine Diskrepanzen.

Das Leben ist Mathematik.
..einige hassen mich spätestens jetzt.
Aber es ist so.
Wir haben A mit einem Manko und gegenüber haben wir B mit einem Manko.
Wie heben wir negative Exponenten auf beiden Seiten auf?

Keine Angst, wir rechnen jetzt nicht.
Es geht nur darum, dass beide etwas haben, was den anderen fehlt.
..zumindest in der Konfliktsituation.

Die einen haben eine emotionale Bindung zur Thematik, die anderen eine rationale.
Und beiden fehlt jeweils das andere.
Wäre dem nicht so, gäbe es konstruktive Diskussionen und nicht diese andauernden Statement – Gefechte.

Was aber andauernd passiert, und daran ist weder die eine noch die andere Seite alleine Schuld, die jeweiligen Lager stärken sich nur selber dadurch, dass sie überzeugt sind, sie seien diejenigen mit der einzig richtigen Ansicht und Wahrheit.
Die anderen liegen natürlich falsch.
Das verstärkt wohl das Selbstvertrauen, dient aber nicht einmal im Ansatz dazu, sich zu finden und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.
Der einzige Effekt, den dieses Verhalten hat, ist den Graben auszubauen der zwischen uns liegt.

Wir wollen eine Demokratie die allgemeine persönliche und politische Rechte garantiert.
Aber wir kriegen es noch nicht einmal bei Kleinigkeiten auf die Reihe, Kompromisse zu finden und einzugehen.

Ich sage ja nicht, dass wir nur sinnlos streiten.
Ich sage auch nicht, dass ich für Rassisten ein Übermass an Verständnis aufbringen möchte.
Auch habe ich nie behauptet, dass ich goutiere was ein Gölä da so vom Stapel lässt.
Aber ich frage mich, brauchen wir Lager?
Ist es nötig solche Schlachten zu führen?
Könnte man in dieser Zeit nicht weitaus mehr erreichen, wenn wir uns alle mal an der Nase nehmen würden und versuchen eine Diskussion auf einem gemeinsamen Nenner aufzubauen?

Was denkt ihr darüber?
Teilt es mir mit.

Über Facebook

oder direkt hier:

Komplexe generieren – denke selber, sonst tun es andere für dich

10 Dinge die du beim ersten Date nicht tun solltest.
Mein Unterbewusstsein muss mir suggeriert haben, dass mein täglicher Bedarf an Hirnwäsche noch nicht gedeckt ist.
Es gibt keine andere logische Erklärung dafür, warum ich sonst eine Frauenzeitschrift gelesen habe.

Ich weiss jetzt, welcher Bikini-Typ ich bin, welches Wasser die Promis trinken und dass Ethno-Look grad voll im Trend liegt.

Ich könnte schwören, ich hatte gerade einen kurzen Anflug von Unterleibsschmerzen.

Und ich fühle mich fett.
Aber dagegen kann ich was tun.
Ich habe da einige Tipps bekommen.

Auch die Ratschläge, was man beim ersten Date nicht tun soll, wirken irgendwie einleuchtend.

Ich muss pinkeln.

Beim Händewaschen schau ich so in den Spiegel und merke, dass ich mich doch eigentlich ganz ok finde.
Und warum sollte ich einen Bikini tragen?
Auch fällt mir ein, dass ich gar keine Dates habe.

Ich treffe mich schon mit Frauen.
Aber ich date sie nicht.
Zumindest nicht auf diese handelsübliche, verkrampfte Art.
Überhaupt fühle ich mich in meiner Freizeit eigentlich ziemlich frei darin, mich so zu benehmen wie mir gerade der Sinn steht.
Es soll ja Leute geben, die sich gerne ein Korsett anziehen.
Aber die bin ich nicht.
Ich fühle mich dazu geschaffen, mich zu sein.

Vielleicht definiere ich das aber auch nur über Dinge, die mir als Ideale eingepflanzt wurden.
Auch egal.
Ich bin super.

Von Blick oder Weltwoche? – Frag den Wotsefak

sgeht, ihr Kackbratzen..

Heute ein freier Tag und ich brauch mal ne kurze Pause von The Elder Scrolls Online.
Gibts denn eine bessere Beschäftigung, als mich um eure Fragen zu kümmern?
..Tausende! Aber sonst komme ich ja nie hinterher mit Antworten.

Wenn du die Möglichkeit hättest, würdest du lieber für Blick oder Weltwoche Artikel schreiben?

Ich musste wirklich kurz lachen als ich diese Frage im Postfach hatte.
Diejenigen unter euch die mich kennen, wüssten die Antwort bereits.
..wüssten. Wasn doofes Wort. Wie sich das anhört..

Also Blick oder Weltwoche.
Mal völlig ausser Acht gelassen, dass mich sowieso keine der beiden Gangs aufnehmen würde, entscheide ich mich für Wassereis.
..ich mag Wassereis. Eis geht immer. Das Leben ist zu kurz um kein Eis zu haben.
Doch genug der Ablenkungen, es geht hier um die Grundtiefen des Schweizer Journalismus.
..musste jetzt fast gar nicht lachen.
Nein im Ernst. Es geht um renommierte Eckpfeiler der hiesigen Medienlandschaft, welche sich Investigation, gross auf die Banner geschrieben haben.
Mit güldenem Saum und ..ok, ich hör ja schon auf.
..so werden wir nie Freunde.

Ich werde nun versuchen, etwas neutraler an die ursprüngliche Frage heranzugehen.
Die Weltwoche und der Blick haben eigentlich mehr gemeinsam als man vielleicht auf den ersten Blick denkt.
..Wortspiel unbeabsichtigt. Aber witzig. Lasst das noch kurz ziehen.
Unterm Strich sind beide eher rechtspopulistisch, rechtskonservativ.
Nur benutzen die einen halt so Begriffe wie rechtspopulistisch, während die anderen einfach ein Foto und fette, bunte Schlagzeilen drucken.
Die Weltwoche könnte man als Blick der Akademiker bezeichnen.
Vorausgesetzt, man zündelt gerne.
Die Weltwoche ist der Blick für Akademiker.
..wollte ich nicht neutral sein?
Hiermit möchte ich mich ganz kurz aber offiziell entschuldigen, dass ich ihrer Arbeit nicht mit dem nötigen Res..näh, lassen wir stecken. Fühlt sich nicht richtig an.
Ich spreche beiden einen gewissen Unterhaltungswert zu und..mehr dann aber eigentlich auch nicht.

So. ich versuche jetzt noch einmal auf die Frage zurückzukommen.
Wenn die Freiheit gewährleistet wäre und mir die Plattform zusagen würde, dann müsste eigentlich nur noch die Kohle stimmen und ich würde für beide schreiben.
..denn ich könnte das Geld echt gut gebrauchen um mir ein Pony zu kaufen.

Habe fertig.

Von Deutschen Flügeln bis was „macht“ die denn eigentlich? #Wochenrückblick

sgeht ihr Kackbratzen?

Hat eigentlich irgendwer noch nicht mitgekriegt, dass eine Maschine der Germanwings abgestürzt ist?
Glaube ich kaum.
Denn sogar Menschen wie ich, die sich dafür nicht interessieren und absichtlich keine Berichte darüber lesen, haben ungefragt genügen Informationen durch die Schlagzeilen erhalten.
..Pech.

Das sollte jetzt nicht pietätlos sein.
Mich interessiert der scheiss Flugzeugabsturz einfach nicht.
Bin weder direkt noch indirekt davon betroffen, auch habe ich bei weitem nicht genügend Schaulust oder bin einer dieser Elendstouristen die sich da jetzt in die Massen schmeissen, mitheulen aber genau so wenig wie ich mit dem ganzen Ereignis zu tun haben.
..aber macht doch was ihr wollt.

Überhaupt gab es die letzten Tage nur bescheuerte Themen und Schlagzeilen.
..eigentlich wie immer.
Zumindest was mir so im Kopf hängen blieb.

Forscher in Schottland haben herausgefunden, wenn man Frauen die Schwanger werden wollen finanziell Belohnt während der Entzugsphase und nochmals bei gelungener Absolvierung, diese dann eher aufhören zu Rauchen als andere die dafür keine Kohle kriegen.
..der Menschenwille ist also käuflich? Mal was ganz neues.

Was blieb sonst noch so hängen?

Noch so ein Schweizer der in den Dschihad gezogen ist und die Quittung dafür bekam.
Wenn einer scharf drauf ist, sein Leben für etwas völlig wertloses zu verschwenden soll er doch.
Was regt ihr euch auf?
Es wird doch so oft gefordert, dass Dummheit bestraft werden soll.
..tut jetzt nicht so scheinheilig.
Nicht dass diese ganze islamistische Bewegung zu belächeln wäre. Darum geht es nicht.
Mich nerven die Medien, die sich die kleinen Eiterpickel rauspicken um Betroffenheit anzuregen anstatt sich dem ganzen Geschwür zu widmen.
Und kommt mir jetzt nicht mit dem Gegenargument, dass sie im Vorfeld über den IS etc. berichtet hätten.
Haben sie.
Aber haben sie aufgeklärt? Hat man anhand der Medienberichterstattung das Konstrukt und die möglichen Entstehungsgrundlagen verstanden?
..ich bin so frei und behaupte einfach mal Nein, nichts habt ihr dank diesen Artikeln verstehen gelernt.

Dann war da noch dieser eine Dude, der seinen Rücktritt aus der Boygroup, deren Name mir grad nicht einfällt, bekannt gab.
Mein Beileid an die Fans.
Das sind im Vorfeld schon einberechnete Kollateralschäden in der Popkultur.
Nützt euch nicht viel, aber vielleicht denkt ihr Mädchen mal daran wenn die nächste auftaucht und einen Hype generiert.

Und noch was für die Jungs.
Wenn ihr auf infantil und eher dümmlich wirkende Frauen Mitte Dreissig steht:
Sara Bachmann ist zu haben.
Die Moderatorin, angeblich bekannt aus dem Quotenhit „Sara macht’s“, ist seit Jahren Single.
Könnte was damit zu tun haben, dass ihr Ex noch eine Rolle in ihrem Leben spielt und/oder sie einfach nur doof rüberkommt.
..aber lasst uns jetzt nicht über Geschmack und äussere Wahrnehmung streiten.
Holt sie euch, wenn ihr den Schweizer Newsportalen eine Freude machen wollt!
Dann können wir uns alle gemeinsam für sie freuen, dass sie unter die Haube kommt, Babys kriegt, fremdgeht mit ihrem Ex, sich scheiden lässt, wieder Jahre lang Single ist, es noch immer „macht“, sich einen Toy Boy angelt und zusammen mit Vujo Gavric ein neues Fernsehformat namens „Alt verknallt“ auf Regionalsendern über den Äther jagt..

Ach und da war auch noch irgendein USB Stick DJ, der einem anderen USB Stick DJ seine Anlegestelle demoliert hat.
So ein Schiff ist halt doch etwas komplizierter anzulegen als einen Stick in den USB Port zu stecken.
..zuviel USB Stick Witze?

Und gegen was haben die eigentlich bei der Mediamarkteröffnung in Bern randaliert ..uhm demonstriert?

Aber es gab auch gute Neuigkeiten.
Bzw. Neuigkeiten die mich interessierten.
Z.B. ist „The Day Is My Enemy“, das neue Album von The Prodigy heute erschienen.

Das war`s.
Danke für die Aufmerksamkeit.